Koalitionsgespräche

Die Streitpunkte in Niedersachsen dpa, 07.11.2017 08:28 Uhr

Hannover - Bildungspolitik, innere Sicherheit, Finanzen: Bei ihren Verhandlungen über eine gemeinsame Regierung in Niedersachsen haben SPD und CDU eine ganze Reihe von Themen, zu denen ihre Positionen zum Teil weit auseinanderliegen.

Gut drei Wochen nach der Landtagswahl in Niedersachsen treffen am Dienstag die Verhandlungsdelegationen von SPD und CDU zu ihrem ersten Koalitionsgespräch zusammen. Unter Führung von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und dem CDU-Landesvorsitzenden Bernd Althusmann will sich die Runde vor allem mit den Finanzen des Landes befassen. Auch sollen erste Zwischenergebnisse aus den Arbeitsgruppen zu einzelnen Kapiteln des Koalitionsvertrags diskutiert werden. Zwischen den beiden Parteien gibt es noch diverse strittige Punkte.

Bildungspolitik
Die stärksten Differenzen zwischen SPD und CDU gibt es ausgerechnet bei dem Punkt, den vor der Wahl 56 Prozent der Befragten als sehr wichtig für ihre Wahlentscheidung genannt hatten: der Schul- und Bildungspolitik. Die CDU fordert eine einjährige Pause bei der Inklusion - also dem gemeinsamen Lernen von Schülern mit und ohne Behinderung. Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen sollen erhalten bleiben. Die SPD will die Inklusion vorantreiben und die Förderschule Lernen abschaffen. Zudem will die CDU wieder die Schullaufbahnempfehlung einführen, die Eltern mitteilt, welche Schule ihr Kind nach Klasse 4 besuchen soll. Die SPD lehnt das ab.

Innere Sicherheit

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