Corona-Impfung: Priorisierung notwendig

„Die Reihenfolge ist klar definiert.“

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„Stand heute gehen wir von elf bis dreizehn Millionen Impfstoffdosen im ersten Quartal aus“, gibt Spahn bekannt. Zusätzlich dazu erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit auf weitere Zulassungen. Mit der Verfügbarkeit von weiteren Vakzinen der Unternehmen Moderna und AstraZeneca würde sich das Kontingent an Impfdosen schneller erhöhen, sodass die Durchführung der pandemischen Impfung schneller erfolgen kann.

In den ersten ein bis zwei Monaten müssten die Bürger Solidarität zeigen. So lang schätzt der Gesundheitsminister den Zeitraum, in dem ausschließlich Bewohner und Personal aus Heimen geimpft werden können. „Das wird nochmal ein harter Winter. Ich appelliere an alle Bürger ihre Kontakte nicht nur im öffentlichen, sondern auch im privaten Raum so weit wie möglich einzuschränken.“

Sind die Bewohner und Mitarbeiter der Heime, sowie das Personal der Intensivstationen weitestgehen geimpft, so haben die restlichen Gruppen der ersten Priorität Anspruch auf eine Impfung. Laut Verordnung haben folgende Personen „mit höchster Priorität“ direkt zu Beginn Anspruch auf eine Schutzimpfung:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer, geistig behinderter oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit sehr hohem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus Sars-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, Rettungsdiensten, Impfzentren sowie in Bereichen, in denen infektionsrelevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere, geistig behinderte oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 besteht, insbesondere in der Hämato-Onkologie oder Transplantationsmedizin.
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