„Die Reihenfolge ist klar definiert.“

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Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) macht in der heutigen Pressekonferenz zur Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) deutlich, dass die Reihenfolge der Corona-Impfungen klar definiert ist. „Wir müssen priorisieren und wir müssen privilegieren“, erläutert Spahn. Zu Beginn würden nur begrenzte Impfdosen zu Verfügung stehen, sodass die besonders vulnerablen Gruppen zuerst geimpft werden müssten. Ärzte, Apotheker & Co. müssten sich mehrere Wochen gedulden.

Am 27. Dezember soll es tatsächlich losgehen, versichert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der heutigen Pressekonferenz zur Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV). Die Bundesländer stellen sich auf dieses Datum ein, da eine Zulassung durch die EU-Kommission am 23. Dezember erwartet wird. Insbesondere in der ersten Zeit wird ein Impfstoff nicht flächendeckend allen Menschen zur Verfügung stehen. Diese anfängliche begrenzte Verfügbarkeit erfordere daher Auswahlentscheidungen darüber, wer zuerst geimpft werden solle. Die Ständige Impfkommission hat hierfür Empfehlungen gegeben.

Folgende Personen werden laut Spahn zu den zuerst geimpften Personen gehören:

  • Personen über 80 Jahre, die in stationären Einrichtungen behandelt werden (Heime)
  • Mitarbeiter von Pflege- und Altenheimen
  • Medizinisches Personal der Intensivstationen

Damit fällt die Liste zunächst kürzer aus, als die Liste der CoronaImpfV. Das liege an der stark limitierten Anzahl der Impfstoffdosen in den ersten Wochen. In den ersten Tagen nach der Zulassung würden deshalb zunächst die besonders gefährdeten Personen geimpft werden. Hierzu gehören Personen über 80 Jahre. Spahn verweist darauf, dass jeder zweite Corona-Todesfall bei Menschen in dieser Altersklasse auftritt. Ebenfalls in der ersten Gruppe der Priorisierung befindet sich das Personal von Intensivstationen. Die dort tätigen Personen sollen ebenfalls so schnell wie möglich geimpft werden.

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