Der „ideelle Wert“: Apotheken werden 12 Prozent teurer

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Das Alter der Existenzgründer nimmt hingegen ab: Mit 36,3 Jahren haben sich Apotheker der Apobank-Studie zufolge zum ersten mal niedergelassen. Ein Jahr zuvor waren sie im Schnitt 38,5 Jahre alt. Die Altersgruppenverteilung zeigt dabei, dass vor allem der Anteil junger Existenzgründer stark gestiegen ist: 73 Prozent der Apothekengründer waren 2018 unter 40 Jahre alt, im Vorjahr waren es 60 Prozent. Der Anteil der Gründer ab 45 Jahren ist hingegen deutlich zurückgegangen,von 22 Prozent im Jahr 2017 auf 11 Prozent 2018.

Für Zehnich ist das ein gutes Zeichen: „Es stimmt sehr zuversichtlich, dass es trotz aller Unsicherheiten nach wie vor zahlreiche junge Pharmazeuten gibt, für die mit der Niederlassung in der eigenen Apotheke ein Lebenstraum in Erfüllung geht.“ Und das sei in der Regel auch finanziell schon nach kurzer Zeit ein lohnendes Unterfangen: „Unsere Auswertungen belegen, dass die Existenzgründer bereits im ersten Jahr einen Umsatz erzielen, der in etwa dem Durchschnitt der gesamten Apothekerschaft entspricht.“

Das durchschnittlich erzielte Betriebsergebnis liege dabei bei rund 150.000 Euro. Es „kann sich durchaus sehen lassen, denn es erreicht nach so kurzer Zeit bereits etwa 95 Prozent des Ergebnisses aller ausgewerteten Apotheken“, so Zehnich. „Um eine solche Benchmark zu erreichen, ist es von Vorteil, wenn der pharmazeutische Nachwuchs auf vorhandene solide Strukturen aufbauen kann.“

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