Apobank: Keine Angst vor Kursschwankungen

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Berlin - Wer sein Geld in Aktien anlegt, muss mit Kursschwankungen rechnen. Die Apobank rät daher zu antizyklischen Verhalten. Damit könnten Anleger das Auf und Ab der Börsen für sich nutzen: In Zeiten niedriger Kurse lohnt sich der Kauf, empfiehlt Inga Krzeczkowska, Leiterin der Abteilung Analytics & Engineering der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank).

Wieso sind Blumen am Valentinstag besonders teuer? Und Strandmuscheln im Winter sehr günstig? Die Antwort ist einfach: Es liegt an der aktuellen Nachfrage der Kunden nach dem jeweiligen Produkt. Gleiches gilt für Aktien. „Wollen sich, zum Beispiel aufgrund positiver Gewinnaussichten, viele Anleger an einem Unternehmen beteiligen, steigt dessen Aktienkurs – sind die Perspektiven eher mau, fällt er“, erklärt Krzeczkowska. Diese Schwankungen können, je nach Nachrichtenlage, spontan auftreten und unter Umständen auch heftig ausfallen.

Das klingt zunächst einmal beunruhigend. Bei genauerem Hinsehen können Anleger diese Schwankungen aber sogar für sich nutzen. „Wer zum Beispiel regelmäßig einen festen Betrag in einen Sparplan auf Aktienfonds einzahlt, erhält je nach Preis dieses Fonds mal mehr, mal weniger Anteile“, so Krzeczkowska. Anders gesagt: Er kauft großzügig ein, wenn die Kurse niedrig sind, und hält sich zurück, wenn die allgemeine Nachfrage hoch und der Fonds deshalb teuer ist. Dieses antizyklische Verhalten zahlt sich langfristig aus, wie das folgende

Ein Anleger investiert jeden Monat 100 Euro in einen Fondssparvertrag. Im ersten Monat kostet ein Fondsanteil genau 100 Euro – also kommt einer ins Depot. Einen Monat später sind die Kurse gestiegen. Der Preis des Anteils beträgt jetzt 104 Euro. Entsprechend kauft der Anleger nur 0,96 Anteile.

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