Corona-Krise

Apobank: Notfalls Geldspritze für Apotheker und Ärzte   APOTHEKE ADHOC, 17.03.2020 08:53 Uhr

Berlin - Die Bundesregierung hat bereits Maßnahmen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krisen beschlossen: Jetzt kündigt auch die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) ein Hilfspaket an. Es geht vor allem um Überbrückungskredite bei Liquiditätsengpässen. Um welche Beträge es dabei geht und wie hoch der Zinsvorteil gegenüber banküblichen Konditionen sein soll, verschweigt die Apobank.

Covid-19 führe zu Verwerfungen in allen Branchen, so die Bank. Auch Apotheken, Arztpraxen und Unternehmen im Gesundheitsmarkt könnten die Auswirkungen zu spüren bekommen, wenn Mitarbeiter ausfallen oder Lieferengpässe einträten. Die Apobank unterstütze ab sofort ihre Kunden bei Liquiditätsbedarf, der durch die Corona-Epidemie ausgelöst werde, teilte jetzt die Apobank mit.

Die Apobank hat nach eigenen Angaben drei Hauptszenarien identifiziert, aus denen wirtschaftliche Schwierigkeiten resultieren könnten: Die Empfehlungen zur Minimierung der sozialen Kontakte könnten dazu führen, dass planbare Operationen oder Termine in Zahnarzt- oder Facharztpraxen abgesagt werden müssten. Ein Rückgang der Patientenzahlen bedeute entsprechend weniger Einnahmen bei gleichbleibenden Vorhaltekosten. Lieferengpässe für Produkte des medizinischen Bedarfs bei Großhändlern könnten zufolge haben, dass Einrichtungen des Gesundheitswesens nicht mehr ausreichend mit Material versorgt seien. Schließungen aufgrund von beispielsweise fehlenden Atemmasken, Desinfektionsmitteln oder Schutzkleidung seien möglich. Durch Quarantäneauflagen oder Erkrankungen könnte es dazu kommen, dass Arztpraxen, Apotheken oder Hersteller von Medizintechnik ihren Betrieb nicht mehr vollständig aufrechterhalten könnten beziehungsweise sogar schließen müssen.

Für all diese Fälle, in denen finanzielle Engpässe entstehen könnten, seien die Apobank-Berater vorbereitet. Wenn es zu Liquiditätsschwierigkeiten kommen sollte, fänden die Betroffenen einen Ansprechpartner in der zuständigen Filiale. Um den Erhalt der Betriebsfähigkeit zu gewährleisten, werde der zu erwartende Bedarf ermittelt und nach entsprechenden finanziellen Lösungen gesucht – von kurzfristigen Optionen bis zu Überbrückungskrediten bei längeren Zeiträumen. Auch öffentliche Mittel, wie zum Beispiel KfW-Kredite, könnten vermittelt werden. Noch nicht verraten will die Apobank aber das Wichtigste: die Konditionen für solche Überbrückungskredite – weder die maximale Höhe der Beträge noch die Zinssätze.

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