Spahn und Lauterbach drin, Bunge raus

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Berlin - Wer nach der Bundestagswahl mit wem regieren wird, ist noch unklar. Mit welchen Abgeordneten die Apotheker im nächsten Jahr zusammenarbeiten, ist hingegen schon entschieden: Jens Spahn (CDU) und Johannes Singhammer (CSU) sowie Professor Dr. Karl Lauterbach (SPD) sind im Parlament vertreten. Einige bekannte Gesundheitspolitiker wie Birgitt Bender (Bündnis 90/Die Grünen) oder Dr. Martina Bunge (Die Linke) haben den Einzug verpasst.

Spahn, der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, hat erneut seinen Wahlkreis Steinfurt I – Borken I gewonnen; in diesem Jahr mit absoluter Mehrheit (52,0 Prozent). Singhammer (CSU) erhielt in München 43,2 Prozent der Stimmen und somit das Direktmandat. Lauterbach erreichte in Leverkusen-Köln 41,3 Prozent und bleibt direkt gewählter Abgeordneter.

Der CDU-Politiker und Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Rudolf Henke, hat sein Direktmandat in Aachen gegen Ulla Schmidt (SPD) verteidigt. Der Arzt erhielt 40,8 Prozent der Stimmen. Schmidt zieht über die Landesliste in den Bundestag ein.

Auch Max Straubinger (CSU) schaffte es im Wahlkreis Rottal-Inn mit 61,1 Prozent in den Bundestag. Annette Widmann-Mauz (CDU, 46,9 Prozent) und Michael Hennrich (CDU, 51 Prozent) erhielten ebenfalls ein Direktmandat.

Von den ehemaligen Vertretern der Union im Gesundheitsausschuss ziehen außerdem Karin Maag, Maria Michalk, Dietrich Monstadt, Lothar Riebsamen, Erwin Rüddel (alle CDU) und Stephan Stracke (CSU) wieder in den Bundestag ein. Dr. Rolf Koschorrek, Stefanie Vogelsang, Willi Zylajew (alle CDU) und der Patientenbeauftragte Wolfgang Zöller (CSU) sind hingegen nicht mehr vertreten – alle vier waren nicht zur Wahl angetreten.
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