Apotheke sammelt für Kinder in Not

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Berlin -

Wülfrath macht mobil: 1000 Euro hat die Rathaus-Apotheke für die Aktion „Kinder in Not“ gesammelt. Der hier seit Anfang letzten Jahres tätige Inhaber Dr. Christian Ledwoch setzt damit das Engagement seiner Vorgängerin fort.

Jedes Jahr aufs Neue freuen sich die Kunden der Rathaus-Apotheke auf die praktischen Wandkalender. Für die Stammkunden gibt es die Kalender umsonst. „Wer möchte, kann eine kleine Spende für einen guten Zweck geben“, erzählt Ledwoch. Wie Vorbesitzerin Anke Schemann in den Jahren zuvor sammelt er für „Kinder in Not“, eine Aktion des Wülfrather Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). 468 Euro gaben die Kunden, Ledwoch erhöhte den Betrag auf satte 1000 Euro.

„Als mich das DRK angesprochen hat, habe ich sofort zugesagt“, sagt Ledwoch. „Man liest ja immer wieder, dass die Schere zwischen arm und reich immer größer wird. Wenn ich mit so einer Aktion an einer konkreten Stelle helfen kann, dann mache ich das gerne.“ In seinem direkten Umfeld ist ihm das Ungleichgewicht noch nicht begegnet. „Wülfrath ist eine ganz normale mittlere Kleinstadt.“

Der DRK weiß jedoch anderes zu berichten. Kinderarmut sei auch hier zuhause, wenn auch im Verborgenen. „Es gibt Signale, an denen man erkennen kann, ob Hilfe gebraucht wird.“ Wenn Kinder hungrig und durstig in den Kindergarten kämen, von der Verpflegung über Mittag abgemeldet würden, Kleidung oder Schuhe trügen, die ihnen nicht passten, dann seien das deutliche Signale.

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