Paketbombe

Wieder verdächtiges Paket in Apotheke – Entwarnung APOTHEKE ADHOC, 06.12.2017 13:50 Uhr

Berlin - Neuerliche Schreckensstunden, diesmal in Ulm: Gestern Abend wurde ein weiteres verdächtiges Paket abgegeben, abermals war eine Apotheke Schauplatz. Nach Bild-Informationen kam es den Mitarbeitern verdächtig vor. Sie riefen heute morgen die Polizei. Wenige Stunden später kam die Entwarnung.

Das verdächtige Paket wurde nach Bild-Informationen schon gestern Abend in der Apotheke Wengentor in der Keltergasse in Ulm abgegeben. Da die Mitarbeiter den Absender nicht zuordnen konnten, riefen sie heute Morgen um 9.20 Uhr bei der Polizei an.

Die untersuchte die verdächtige Sendung und fand heraus: Es handelte sich um ein Paket aus München, ein Unternehmen hatte Weihnachtswerbegeschenke verschickt. Nicht unter seinem Namen, sondern unter einem Privatnamen. Ein Polizeisprecher sagt: „Die Apotheke hat einen überschaubaren Lieferkreis, da kein Bezug zum Absender hergestellt werden konnte, waren die Angestellten alarmiert.“

Die Polizei sperrte heute zum Teil Zufahrtsstraßen in die Ulmer Innenstadt ab. Da derzeit bundesweit vor Paketbomben gewarnt wird, war die Aufmerksamkeit der Apotheken-Mitarbeiter berechtigt. Ein oder mehrere Erpresser fordern vom Logistikkonzern DHL einen Millionenbetrag. Für den Fall, dass nicht überwiesen wird, drohen sie mit weiteren Paketbomben. Am vergangenen Freitag hatte die Potsdamer Königin Luise Apotheke ein Paket erhalten, aus dem Drähte ragten.

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte