Unwetter: Apotheke selbst schützen

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Berlin -

Die Menschen in Deutschland sollten sich mehr gegen Wetterextreme wie Dürre und Starkregen wappnen. Das forderten nun Experten bei einer Wetterbilanz des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK). „Wir werden in einem sich ändernden Klima erhebliche Eigenvorsorge brauchen“, sagte Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Ein jeder Häuslebauer müsse selbst prüfen, ob sein Haus tauglich sei, sagte Becker. Es sei angebracht, sich für den Fall, dass die Versorgung nicht mehr funktioniere, Vorräte zuzulegen. Zwei Kisten Trinkwasser seien beispielsweise sinnvoll, sagte Becker – auch mit Blick auf ähnliche Vorschläge der Bundesregierung.

Die hatte im August ein neues Konzept zur zivilen Verteidigung verabschiedet und damit für Wirbel gesorgt. Das Land soll besser auf Bedrohungen durch Terror, Cyberattacken und Angriffe auf sensible Infrastruktur wie die Trinkwasser- oder Energieversorgung vorbereitet sein. Das Konzept sieht auch vor, dass Bürger zuhause bestimmte Mengen an Trinkwasser und Nahrungsmitteln vorhalten.

Es sei auch wichtig zu lernen, wie man sich bei Überschwemmungen verhält, sagte Becker. Das könnte bereits Schülern beigebracht werden. Es gehe um eine neue Kultur des Umgangs mit Naturgefahren, von denen es künftig mehr geben werde. Auch Kommunen müssten sich verstärkt auf extreme Wetterlagen vorbereiten, sagte die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger.

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