Aufräumarbeiten in Flut-Apotheken

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Berlin - Starker Regen hat in den vergangenen Wochen in Süddeutschland zu heftigen Überschwemmungen geführt. Auch Apotheken waren davon betroffen. Nun beginnen die Inhaber mit den Aufräumarbeiten und müssen ihren Betrieb deshalb vorübergehend schließen.

Die Stadt-Apotheke im bayerischen Simbach am Inn hat nach der Flut vom 1. Juni vorübergehend dicht gemacht. „Die Apotheke wird von Grund auf saniert, sodass wir den Betrieb bis auf weiteres einstellen müssen“, steht auf der Internetseite der Apotheke von Inhaberin Constanze Callies. „Wir werden alles daran setzen, Ihnen so schnell wie möglich wieder zur Verfügung zu stehen.“ Das Datum der Neueröffnung steht noch nicht fest.

Callies' Mutter, die nach der Überflutung kurzzeitig vermisst wurde, ist nichts geschehen. Sie wurde von Einsatzkräften zunächst nach Österreich gebracht. Callies wurde vom Unwetter hart getroffen. Sie verlor auch ihr Haus, das ebenfalls von der Schlammwelle getroffen wurde.

In Simbach warnen Geologen aktuell vor Lawinen aus Schlamm und Geröll von den Berghängen, sogenannte Muren. In der Nacht auf Donnerstag wurden sechs Menschen vorsorglich aus ihren Häusern evakuiert. Die Erdrutsche blieben aus. In den Unwettern der vergangenen Woche starben sieben Menschen.

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