Die blutige Diebes-Hand von Northeim

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Berlin - Auf der Flucht sprang er aus dem Fenster der Rats-Apotheke und verletzte sich an der Hand. Ein aufmerksamer Anwohner beobachtete ihn und alarmierte die Polizei. Als die ihn vor einer Spielhalle der niedersächsischen Stadt festnahm, klimperte es in seinen Hosentaschen.

Denn in der Apotheke hatte der 21-Jährige nur Münzgeld erbeutet. Hilfsbereite Spielhallenbesucher hatten bereits Erste Hilfe geleistet, als der mutmaßliche Einbrecher von der Polizei gestellt wurde. Gegen 1.45 Uhr war er durch ein aufgebrochenes Fenster in die Apotheke gelangt. Dort durchsuchte er alle Räume, fand aber offensichtlich nichts Kostbares. Er nahm nur Münzgeld mit.

Seine Handverletzung wurde im Northeimer Krankenhaus versorgt. Gegenüber der Polizei war der Einbrecher nicht gesprächig – der Mann schwieg während der Vernehmung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde er beim Amtsgericht Northeim vorgeführt.

Auch die Marien-Apotheke in Papenburg wurde jetzt Opfer eines ungebetenen Besuchers. In der Nacht von vergangenem Donnerstag auf Freitag versuchten bislang unbekannte Täter, die Tür zur Apotheke aufzuhebeln. Es gelang ihnen nicht, in das Gebäude einzudringen. Der Sachschaden liegt laut Polizei im niedrigen vierstelligen Bereich.

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