Gesucht: Der älteste Apothekeneinbrecher Deutschlands

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Berlin - Schon im Mai wurde in einer Apotheke im brandenburgischen Lübben eingebrochen. Jetzt hat die Polizei einen neuen Fahndungsaufruf mit Foto veröffentlicht. Der Täter ist bereits deutlich in die Jahre gekommen.

Auf den Schwarz-Weiß-Fotos sieht er so aus, als könne er kein Wässerchen trüben. Doch der weißhaarige Herr mit Mantel, Schiebermütze und Brille schickt sich gerade an, eine Apotheke im Spreewald auszurauben. Im Netz wird bereits gespottet: „Rezept vergessen? Kopfschmerzen? Medikamente zu teuer? SO sehen Menschen aus, die in Lübben in Apotheken einbrechen.“

Die Tat ereignete sich laut Zeitstempel der Überwachungskamera am 25. Mai zwischen 2:20 und 3:08 Uhr. Doch die Polizei habe trotz einer aufwendigen Rundumermittlung bis heute den Einbrecher nicht ermitteln können, sagt eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd. „Die Staatsanwaltschaft hat geprüft, ob alle Fahndungsmittel ausgeschöpft sind und dann beim Amtsgericht Cottbus die Veröffentlichung der Täterbilder erwirkt.“

Auch Apotheker Ralf Carmesin ist dringend daran interessiert, dass der Mann endlich gefunden wird. „Er drang über die Vordertür in die Apotheke ein“, konnte der Inhaber der Apotheke am Hain rekonstruieren. „In der Kasse fand er den Ersatzschlüssel für den Geldtresor und stahl 10.000 Euro. BtM sind nicht abhanden gekommen.“

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