Corona-Antikörper: Apotheker startet erneut Test-Angebot | APOTHEKE ADHOC
„Manche Kunden haben ein monatliches Abo.“

Corona-Antikörper: Apotheker startet erneut Test-Angebot

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Berlin -

In der Apotheke an der Mathildenhöhe können Kund:innen ihren Antikörper-Status hinsichtlich des Corona-Virus testen lassen. Nachdem Inhaber Alexander Jaksche die Test-Möglichkeit in Darmstadt eingestellt hatte, schnellte die Nachfrage kürzlich wieder nach oben. Die Status-Abfrage sei so beliebt, dass einige Kund:innen den Service bereits regelmäßig in Anspruch nehmen.

Einen Termin für den Antikörper-Test können Patient:innen online buchen. Vor Ort entnimmt der Apotheker Kapillarblut aus der Fingerkuppe und kann innerhalb von 15 Minuten das Ergebnis ablesen. „Die Kunden müssen auf das Ergebnis nicht warten. Wir schicken das gern per Mail oder rufen an. Wenn gewünscht, gibt es auch eine kleine Karte, auf der alles dokumentiert ist.“ Jaksche betont, dies sei kein Freifahrtschein, um Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nicht einzuhalten: „Es ist eher eine Art Kompass für meine Patienten. Viele entscheiden anhand des Testergebnisses, ob eine vierte Impfung nötig wird.“

Test-Abo zum Antikörper-Spiegel-Check

Nachdem Jaksche den Service wegen sinkender Nachfrage eingestellt hatte, schnellte kürzlich die Anfrage der Kund:innen wieder nach oben: „Die Tests sind bei einigen unserer Stammkunden so beliebt, dass sie ein Abo haben und regelmäßig einmal im Monat vorbeikommen, um den Antikörper-Spiegel zu messen.“ Vorteile sieht der Apotheker auch für sein Apothekenteam: „Wir testen uns selbst regelmäßig, um zu wissen, wo wir stehen und Maßnahmen wie das Tragen von Masken wieder aufzunehmen.“

„Die ganze Testerei könnten entsprechende Antikörper-Spiegel ablösen.“

Getestet wird an drei Tagen der Woche für jeweils eine Stunde. Der Service kostet 24,90 Euro und Jaksche ist sich sicher, dass damit viel Gutes erreicht werden kann: „Hätte die Forschung mehr Wert auf die Korrelation zwischen Antikörpern und Erkrankungsrisiko und -häufigkeit gelegt, würden wir besser dastehen.“ Seine Patient:innen jedenfalls schätzen den Service und orientieren sich gern daran und das sei die Hauptsache.

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