Folgeerkrankungen

Andauernde Schlafstörungen mit Arzt besprechen dpa, 09.04.2018 14:40 Uhr

Wiesbaden - Ausgeprägte, lange anhaltende Schlafstörungen schaden der Gesundheit. Ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus erhöhe das Risiko für Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, aber auch für Krebserkrankungen, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Auch Depressionen, Schizophrenie und Alzheimer treten häufiger auf. Wer an Schlafstörungen leidet, sollte seinen Arzt darauf ansprechen, um Therapiemöglichkeiten auszuloten.

Die innere Uhr des Menschen tickt im Rhythmus von ungefähr 24 Stunden, erklären die Experten. Der übergeordnete Taktgeber sitzt im Zwischenhirn, aber auch jede Körperzelle besitzt Gene, die im Tagesrhythmus aktiv werden. Auf Veränderungen wie einen Jetlag oder die Zeitumstellung reagiert die innere Uhr bei den meisten Menschen flexibel.

Halten die Störungen jedoch an, zum Beispiel durch häufige Nachtschichten, leidet die Gesundheit. Denn der Wechsel von Tag und Nacht hat Einfluss auf die Körpertemperatur, den Energiestoffwechsel, die Ausschüttung von Hormonen und die Aktivität von Immunzellen.

Nach Angaben der DGIM hat mehr als jeder dritte Deutsche Schlafstörungen. Eine Lichttherapie oder feste Aktivitäts- und Essenszeiten können helfen, den inneren Rhythmus zu stabilisieren. Medikamente wirken auf die Hormone Cortisol und Melatonin. Sind diese beiden Hormone in einem Ungleichgewicht, leidet die Schlafqualität.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Kooperation

Merck schließt Allianz mit Tech-Riesen aus China»

Rezeptabrechnung

Noventi lockt MVDA-Mentoren mit purem Gold»

Hömoöpathika

Osatuss und Osflat ergänzen Osanit»
Politik

Bundesregierung

Keine Änderungen bei Cannabis-Prüfung in Apotheken»

Einkaufskonditionen

Großhandelsskonto und Großhändlerskonto»

GSAV

Biosimilars: 3 Jahre bis Aut-idem»
Internationales

USA

Mundipharma: Gründerfamilie muss vor Gericht»

Apothekenketten

Walgreens und Microsoft gehen gemeinsam auf Datenjagd»

Versorgung in Großbritannien

Brexit: Pharmaverbände befürchten Engpässe»
Pharmazie

Opioid-Vergiftungen

USA: Naloxon soll OTC werden»

Antidiabetika

SGLT2-Inhibitoren: Lebensgefährliche Infektionen möglich»

Warnhinweis für hormonelle Kontrazeptiva

Pille: Auf Depression folgt Suizid»
Panorama

Apotheke am Schlaatz

Potsdam: Lange Haftstrafe für brutalen Apothekenraub»

RTL-Test

Apotheke vs. Drogerie: Welche Medikamente sind besser?»

Beitrag zu Vitamin D und Sinusitis

NDR Visite: Nasensprays ersparen das Antibiotikum»
Apothekenpraxis

Umzug oder Neueröffnung?

Pachtstreit: Sofortschließung abgewendet»

„Ich will mein Kind aufwachsen sehen“

Verkauf: Familie statt Familienapotheke»

„Ich will mein Kind aufwachsen sehen“

Verkauf: Familie statt Familienapotheke»
PTA Live

Verordnungsfehler

Auf das Menthol kommt es an»

LABOR-Debatte

Securpharm: Wie bereitet ihr euch vor?»

PTA-Schule Castop-Rauxel

Klassentreffen aus traurigem Anlass»
Erkältungs-Tipps

Grippaler Infekt

Fünf Tipps bei Halsschmerzen»

Internationale Erkältungstipps

Grappa-Milch und Hot-Toddy: Hausmittel aus fernen Ländern»

Abwehrkräfte

Immunsystem: Der wichtigste Schutzschild»