Selbstmedikation

Fünf Tipps bei Schlafstörungen APOTHEKE ADHOC, 04.10.2017 12:23 Uhr

Berlin - Wenn Schäfchenzählen nicht mehr hilft: Stress, Sorgen, Ängste oder auch Krankheiten können für Schlafstörungen sorgen und das Ein- und Durchschlafen zum Luxus werden lassen. In der Not greifen Betroffene zu Schlafmitteln. Aber welches ist wann empfehlenswert und welche Ratschläge können den Schlaflosen an die Hand gegeben werden, damit die Nacht erholsam wird. Fünf Tipps bei Schlafstörungen.

Tipp eins: Schlafhygiene und Rituale
Nicht zu warm und gut gelüftet sollte das Schlafzimmer sein. Die Temperatur sollte 19 Grad nicht überschreiten, vor dem Zubettgehen sollte durch Lüften ein angenehmes Klima geschaffen werden. Zudem sollte der Raum gut abgedunkelt und vor Lärm geschützt sein. Im Schlafzimmer tabu ist neben Handy und Tablet auch der Fernseher. So schützt man sich selbst davor, noch schnell die E-Mails zu checken oder vor dem Einschlafen noch in den sozialen Medien unterwegs zu sein. Das alles kann für Aufregung, Emotionen, kreisende Gedanken und Vergessen der Zeit sorgen. Auch Telefonieren vor dem Schlafengehen sollte besser vermieden werden, denn ist das Gehirn erstmal in Gang, braucht es eine Weile, um sich wieder abzuschalten.

Ein Ritual am Abend kann den Körper auf die Nacht vorbereiten und Kopf und Organismus herunterfahren. Ein Tee mit Lavendel oder Melisse sowie eine Entspannungstechnik können geeignet sein, um die Nacht einzuläuten. Ruhige Musik und ein Buch sind den flackernden schnellen bewegten Bildern aus dem Fernseher vorzuziehen. Schwere Speisen, Alkohol oder Koffein sind vor dem Einschlafen ebenfalls tabu.

Tipp zwei: Kein Stress

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