Verkauf abgeschlossen: P&G übernimmt Merck OTC

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Nach Abzug von Steuern und transaktionsbedingten Effekten wird Merck die Nettobarerlöse in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro überwiegend einsetzen um den Schuldenberg abschmelzen, den Merck durch den 13 Milliarden Dollar teuren Kauf des US-Laborhändlers Sigma-Aldrich im Jahr 2015 aufgetürmt hatte. Allerdings haben die Absagen potenzieller Interessenten den Preis gedrückt: Analysten hatten mit mehr als 4 Milliarden Euro gerechnet. Im Zusammenhang mit Nestlé war sogar von 4,2 Milliarden Euro die Rede.

„Mit dem erfolgreichen und fristgerechten Abschluss der Transaktion hat Merck seine Entschuldungsziele für 2018, ein Verhältnis von Nettoverschuldung zu Ebitda pre von unter 2, erreicht. Zugleich erhöht sich die Flexibilität, um innovationsgetriebene Geschäfte in unseren drei Unternehmensbereichen weiter zu stärken“, sagte Marcus Kuhnert, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und Chief Financial Officer.

Die Transaktion umfasst das Consumer-Health-Geschäft in 44 Ländern mit mehr als 900 Produkten sowie zwei Produktionsanlagen in Spittal (Österreich) und Goa (Indien). Rund 3300 Mitarbeiter sind von Merck zu P&G übergegangen.

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