Glaeske und die Strüngmann-Spende

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Glaeske hatte in Aachen und Hamburg Pharmazie studiert und in den 90er Jahren für die Gmünder Ersatzkasse und den Verband der Angestellten-Krankenkassen (VdAK) gearbeitet. Bis 2015 gab er den Arzneimittelreport der Barmer GEK heraus. Von 2003 bis 2009 war er Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen – aus dieser Zeit stammt die Idee, die Versorgung auf dem Land über Pick-up-Stellen zu lösen. Glaeske ist auch Schlussgutachter bei Stiftung Warentest.

Zur Strüngmann-Spende an Glaeske äußerte sich das Bremer Bündnis für Informationsfreiheit und Transparenz gegenüber Radio Bremen kritisch: „Indirekt, so wird es die Öffentlichkeit wahrnehmen, wird über solche Spenden versucht, Einfluss auf kritische Äußerungen, wie sie von Glaeske vielfach gemacht werden, zu nehmen. Das hätte ihm als renommierter Kritiker der Pharmaindustrie bewusst sein müssen.“

Die Universität Bremen fürchtet, dass die öffentliche Debatte das Spendenaufkommen im kommende Jahr beeinflussen könnte: Womöglich komme es zu einem Spendenrückgang, was eine bedenkliche Situation darstelle, so ein Sprecher. Universitäten sind auf finanzielle Unterstützung besonders im Bereich der Forschung angewiesen.

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