Nahrungsergänzungsmittel

Femibion/Elevit: Vitamine für den Kinderwunsch

, Uhr
Berlin -

Während der Schwangerschaft gehört die Supplementation mit wichtigen Vitaminen zum Standard. Doch auch Frauen mit Kinderwunsch sollten bereits Folsäure & Co. einnehmen. Merck und Bayer haben jetzt reagiert und ihre Marken Femibion und Gynvital um Produkte erweitert, die vor der Schwangerschaft eingenommen werden müssen.

Unter der Bezeichnung „Femibion Babyplanung 0“ bringt Merck ein Produkt für Frauen mit Kinderwunsch auf den Markt. Die Zahl steht für die Phase, in der die Tabletten eingenommen werden müssen – nämlich vor Beginn der Schwangerschaft: Schwangere Frauen können ja nach Stadium auf „Femibion Schwangerschaft 1“ und „Femibion Schwangerschaft 2“ zurückgreifen.

Femibion 1 wurde auch in der Vergangenheit bereits vor der Schwangerschaft empfohlen. Das neue Produkt enthält zwar ebenfalls 800 µg Folsäure und 150 µg Jodid, aber deutlich weniger Vitamin E. Auch Riboflavin (B2), Pyridoxin (B6) und Cyanocobolamin (B12) sind reduziert. Thiamin (B1), Biotin (B7), Nicotinamid (B3) und Pantothensäure (B5) sind gar nicht enthalten, dafür 20 µg Colecalciferol (D3).

Femibion 2 enthält im Vergleich zu Femibion 1 neben Vitaminen einen um die Hälfte reduzierten Folsäure-Anteil sowie die Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA). Das Präparat ist für Frauen ab der 13. Schwangerschaftswoche und bis zum Ende der Stillzeit gedacht. Im April 2015 wurden zusätzlich Varianten mit Vitamin D3 und Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl auf den Markt gebracht.

Bei Bayer gab es bislang mit „Elevit Gynvital“ nur ein Produkt. Neu sind „Elevit 1 Kinderwunsch & Schwangerschaft“ und „Elevit 2 Schwangerschaft“. Wie bei Merck unterscheiden sich die Produkte nur geringfügig in der Zusammensetzung.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
21. und 22. Mai – Jetzt noch anmelden!
APOTHEKENTOUR: „Offenbach, wir kommen“ »
Mehr aus Ressort
Dynamischer Energiekostenbeitrag
Sanacorp: Gebühr je nach Dieselpreis »
Umbruch beim Großhändler
AEP: Die zweite Reihe geht »

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Umlautprobleme und Botendienstsorge
E-Rezept: Vor- und Nachteile in der Praxis»
Ärzt:innen warnen vor Zwangseinführung
KV Hessen: Resolution gegen das E-Rezept»
Auf antibakterielle Wirkstoffe besser verzichten
Hautcremes können dem Mikrobiom schaden»
Erste Leitlinie für Diagnose & Behandlung
Vitiligo: Wenn der Haut die Pigmente fehlen»