Kuck will Versender überflüssig machen

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Berlin - Die Noweda sieht sich in ihrem Kurs bestätigt: Die Ergebnisse einer beim Institut für Handelsforschung (IFH) in Auftrag gegebenen Befragung zeigen deutlich, dass die Apotheken digitale Angebote machen müssen, um künftig mithalten zu können. Der genossenschaftliche Großhändler hat mit dem Zukunftspakt Apotheke bereits vergleichsweise früh auf eine Omnichannel-Lösung gesetzt.

Laut IFH-Studie finden 9 Prozent der 1000 befragten Apothekenkunden eine Online-Bestellplattform mittlerweile ein „Must have“, das für jede Apotheke selbstverständlich sein sollte. Weitere 28 Prozent finden einen solchen Service sehr hilfreich, über den die Apotheken zumindest ernsthaft nachdenken sollten. Beim Thema Apotheken-App sind es 8 beziehungsweise 24 Prozent. Potenzial für solche Angebote ist demnach auf jeden Fall vorhanden.

Aus Sicht der Noweda haben die Apotheken mit ihrer starken Kundenbindung und hohen Vertrauenswerten gut Startvoraussetzungen. So würden 83 Prozent der Internetnutzer bei der Onlinebestellung von Medikamenten Vor-Ort- Apotheken reinen Versendern vorziehen. „Der Zukunftspakt Apotheke ist das Original unter den Omnichannel-Konzepten, zudem konnten wir nun schon seit über einem Jahr praktische Erfahrungen am Markt sammeln. Jetzt geben uns die Studienergebnisse kräftig Rückenwind“, freut sich Noweda-Chef Dr. Michael Kuck.

Gleichzeitig sei die Umfrage für die weitere Entwicklung des Zukunftspakts sehr wertvoll. „Denn mit Start des E-Rezepts reden wir nicht mehr nur von Einbußen im OTC-Segment. Es ist daher entscheidend, dass Apotheken ihren Kunden jetzt flächendeckend Leistungen anbieten, die Bestellungen bei Online-Versendern überflüssig machen. Die Apotheken vor Ort sind schneller und kombinieren ihren Service mit echter, persönlicher Beratungskompetenz“, so Kuck.

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