Da waren's nur noch zwei

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Nicht zum Zuge gekommen ist der Konzern in Großbritannien, wo McKesson wohl separat mit einer Investmentfirma über den Verkauf von AAH und Lloyds verhandelt haben soll. Hier ist Phoenix mit dem gleichnamigen Großhandel und der Apothekenkette Rowlands vertreten. Auch Herba Chemosan in Österreich geht nicht an Phoenix, wohl ebenfalls aufgrund von kartellrechtlich relevanten Überscheidungen.

Dasselbe gilt für die norwegischen Aktivitäten NMD und Vitusapotek/Ditt Apotek, wo die drei Pharmahändler den Markt unter sich aufgeteilt haben und Phoenix mit Tamro und Apotek 1 die Nummer 1 ist. In Dänemarkt gibt es nur zwei Großhändler: den McKesson-Ableger Tjellesen Max Jenne und die Phoenix-Tochter Nomeco. Auch hier hätte es wegen der starken Position der beiden Wettbewerber also kartellrechtliche Probleme gegeben.

Gut möglich, dass Pessina doch noch zum Zuge kommt. Eine Option hätte er dank eines neuerlichen geschickten Schachzugs: Anfang des Jahres hat WBA das gesamte Großhandelsgeschäft an ASB übertragen – mit Ausnahme des Deutschlandgeschäfts. Im Gegenzug gab es 6,5 Milliarden Dollar in bar beziehungsweise Aktien. WBA ist zwar mit 30 Prozent größter Aktionär bei ASB, könnte aber selbst womöglich weitere Aktivitäten auch in sich überschneidenden Märkten einsammeln, in denen ASB nicht mehr zum Zuge kommen könnte.

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