Phoenix wächst zweistellig

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Berlin - Noch vor der Übernahme des Europageschäfts von Celesio/McKessen kann Phoenix ein starkes Wachstum vorweisen: Im zweiten Quartal wuchs der Umsatz um 11,5 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro. Auf der Ertragsseite sah es weniger gut aus.

Die Gesamtleistung – also Umsatz plus das Volumen von auf Kommissionsbasis gelieferter Ware, wie es vor allem in Skandinavien üblich ist – wuchs sogar um 12,9 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro. Hintergrund war das schwache Geschäft im Vorjahreszeitraum, das durch die Flaute als Folge der Bevorratungseffekte im ersten Quartal gekennzeichnet gewesen war. Das operative Ergebnis (Ebitda) war dagegen rückläufig (142 Millionen Euro, minus 8 Prozent), unter dem Strich blieben 62 Millionen Euro (plus 12 Prozent).

„Das anhaltende Wachstum bei Umsatz und Ergebnis unterstreicht die starke Position der Phoenix Group im europäischen Gesundheitssektor“, sagte CEO Sven Seidel. „Das ist ein Teamerfolg, zu dem die Kolleginnen und Kollegen in ganz Europa beigetragen haben. Es ist auch die beste Basis für die anstehenden Herausforderungen der zweiten Jahreshälfte.“

Im Juli hatte Phoenix die Akquisition von Teilen von McKessons europäischen Geschäftsaktivitäten bekannt gegeben. Es geht um die ehemaligen Celesio-Präsenzen in Belgien, Frankreich, Irland, Italien, Portugal und Slowenien sowie die Stuttgarter Europazentrale und die Minderheitsbeteiligung am Gemeinschaftsunternehmen Brocacef in den Niederlanden. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung sowie weiterer üblicher Vollzugsbedingungen.

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