CallMyApo: Noventi schließt weitere Telemediziner an

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Berlin - Noventi kooperiert mit den Telemedizinanbietern Fernarzt.com und Go Spring. Beide werden in CallMyApo integriert. Es ist sind nach Zava bereits die zweite und dritte Zusammenarbeit mit Telemedizinunternehmen und laut Noventi-Vorstand Dr. Sven Jansen ein Zeichen dafür, „dass auch in Zeiten des Digital Health die Standort-Apotheke eine führende Rolle einnehmen kann“.

Noventi will die Apotheken mit der Telemedizin versöhnen. Durch Zava, Fernarzt und die Go-Spring-Muttergesellschaft Wellster Healthtech verfügen Vor-Ort-Apotheken demnach jetzt über einen nahtlosen Anschluss zur Telemedizin mit hoher Marktabdeckung „und erhalten dadurch die Chance, diesen Trend attraktiv für sich zu nutzen“, so Noventi. Patienten können direkt nach einer Online-Sprechstunde und telemedizinischen Betreuung bei einem der drei Anbieter die benötigten Medikamente über CallMyApo in der Apotheke vor Ort bestellen.

Die Apotheken sollen davon profitieren: „Apotheken bieten damit einen attraktiven digitalen Zusatz-Service, der ihren Kunden die größtmögliche Wahlfreiheit lässt, pharmazeutische Dienstleistungen auch kontaktlos bis hin zur Lieferung per Botendienst, in Anspruch zu nehmen“, so Jansen. Noventi sorge durch die neuen Kooperationen mit Fernarzt und Wellster Healthtech für zusätzliche Umsatzmöglichkeiten und unterstützt eine zeitgemäße Kundenbindung durch die Apotheke vor Ort. „Durch die Anbindung über callmyApo bringen wir die Telemedizin in die Apotheke vor Ort und weg von Versandhändlern im Ausland.“

Vor allem Go Spring erschließe den Apotheken dabei eine besonders wichtige Kundegruppe: Die Plattform widmet sich nämlich Themen der Männergesundheit, von erektiler Dysfunktion über frühzeitigen Samenerguss und Testosteronmangel, aber auch Haarausfall und schwere Akne. Was für Kritiker im ersten Moment nach Schmuddelportal klingt, ist allerdings ein seriöses, wissenschaftlich begleitetes Telemedizin-Unternehmen: Go Spring hat sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, die medizinische Versorgung bei schambehafteten Indikationen zu verbessern. Videosprechstunden sehen die Unternehmensgründer dabei als den besten Weg, schließlich werde so die Hemmschwelle erheblich gesenkt, sich Hilfe zu suchen.

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