Apotheker will Headhunterin anzeigen

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Berlin - Der Kölner Apotheker Gunther Franke ist sauer. Seit Monaten schuldet ihm die Headhunterin Ina Schmidt Geld. Er fordert von ihr die Rücküberweisung von 600 Euro für nie erbrachte Leistungen und möchte seine Kollegen warnen.

„Ich bin extrem sauer darüber, dass hier mit Daten gespielt wird. Wir als Kollegen müssen anprangern, was da gemacht wird“, sagt der Inhaber der Ubier-Apotheke. „Die Headhunterin verteilt offensichtlich Listen mit Namen von Apothekenmitarbeitern, die oft gar nicht wissen, dass sie wechseln wollen. Sie nimmt Namen von Seminarteilnehmern oder einfach aus dem Netz und ‚vermittelt‘ sie.“

Seit Monaten versucht er, mit ihr in Kontakt zu treten, um eine kulante Lösung für den ausstehenden Geldbetrag zu finden. „Wenn das nicht klappt, werde ich Anzeige erstatten.“ Auch er hat, anfangs ahnungslos, eine solche Liste erhalten. Im vergangenen Frühjahr suchte er eine Apothekerin und schaltete im Stellenmarkt der Apothekerkammer Nordrhein eine Anzeige. Kurz darauf erhielt er eine Mail von Schmidt.

Sie firmiert in ihrer Mailadresse als „Personalberatung und -entwicklung“, eine Website hat ihr Unternehmen bis heute nicht. Die Headhunterin bot ihre Dienste an: „Sehr gern unterstütze ich Sie per Direktsuche bei der Suche nach dem richtigen Mitarbeiter für Ihre Apotheke – mit den entsprechenden fachlichen Qualifikationen und persönlichen Kompetenzen. Im Unterschied zu einer passiven Anzeigenschaltung spreche ich potenzielle Kandidaten direkt an. So erreiche ich diejenigen, die wechselbereit, aber noch nicht selbst auf Jobsuche sind. Die Ansprache erfolgt bei absoluter Diskretion, das heißt, die Kandidaten erfahren die Identität des Arbeitgebers erst, wenn ein Vorstellungsgespräch vereinbart wird.“

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