Abda: Corona-Tests nur noch in Apotheken und Praxen

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Berlin -

Mit dem Ende der kostenlosen Bürgertests ab 11. Oktober könnte es aufgrund der sinkenden Nachfrage zu einer starken Ausdünnung des Testangebotes kommen. Um das zu verhindern, fordert die Abda geänderte Regeln.

„Die Tests und Testzertifikate sollte es zukünftig nur noch in Gesundheitseinrichtungen, also vornehmlich in der Apotheke oder Arztpraxis, geben“, fordert Abda-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening. „Erstens werden sie dort qualitätsgesichert durchgeführt. Zweitens würde die Konzentration auf diese Einrichtungen verhindern, dass viele von ihnen die Tests einstellen oder Selbstzahlern nur noch sehr teuer anbieten können.“

Für die Menschen, die noch nicht geimpft seien oder nicht geimpft werden könnten, brauche es weiterhin ein wohnortnahes Testangebot, so Overwiening weiter. Aber das Betreiben einer Teststelle sei wegen der Raum- und Personalkosten aufwändig. Nur wenn in einer Institution genügend Tests nachgefragt würden, könne das Angebot zu akzeptablen Kosten vorgehalten werden. „Hamburg hat den Weg eingeschlagen, dass Zertifikate nur noch von Gesundheitsinstitutionen wie Arztpraxen und Apotheken akzeptiert werden. Das wäre durchaus ein Modell für das gesamte Bundesgebiet. Wenn Apotheken ihr Testangebot zudem auf bestimmte Tageszeiten beschränken können, hilft das zusätzlich, die Kosten im Zaum zu halten.“

Im Frühsommer, als die Nachfrage am höchsten war, boten laut Abda bundesweit rund 6000 Apotheken auf dem DAV-Patientenportal Antigentests an. Derzeit seien es noch etwa 4400. Overwiening: „Ich bin optimistisch, dass wir ein flächendeckendes Testangebot der Apotheken auch für die kommenden Monate aufrechterhalten können – aber eben nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.“

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