Zum 31. März dieses Jahres hat der Deutsche Apothekerverband (DAV) den Rahmenvertrag bezüglich der Preise für pharmazeutische Dienstleistungen (pDL) mit dem GKV-Spitzenverband gekündigt. In den anschließenden Verhandlungen um eine neue Vergütung konnte keine Einigung erreicht werden. Nun muss die Schiedsstelle ran.
„Nach mehreren erfolglosen Verhandlungsterminen ist keine neue Vereinbarung zwischen DAV und GKV zustande gekommen. Deshalb hat der DAV inzwischen die zuständige Schiedsstelle angerufen“, erklärt ein DAV-Sprecher auf Anfrage. Derzeit werden demnach entsprechende Schriftsätze ausgetauscht.
Der DAV rechnet damit, dass die Schiedsstelle im vierten Quartal einen mündlichen Verhandlungstermin ansetzen wird. „Der DAV setzt sich weiterhin dafür ein, die pharmazeutischen Dienstleistungen als zukunftsweisende Services für Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln und auszubauen“, so der Sprecher weiter.
Bis ein Schiedsspruch vorliegt, bleibt der bestehende Vertrag die Abrechnungsgrundlage:
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