Die Apotheken erhalten für jeden im ersten Quartal geleisteten Notdienst eine Pauschale von 571,46 Euro. Das ist ein neuer Rekordwert – der damit zusammenhängt, dass deutlich weniger Dienste geleistet wurden.
16.583 Apotheken leisteten im ersten Quartal insgesamt 73.622 Notdienste – ein neuer Negativrekord: Im Vorquartal waren es 77.797 Dienste, im Vorjahresquartal 75.800. Die Zahl der abgegebenen Packungen lag mit 200,8 Millionen unter dem Vorquartal (204 Millionen), aber auf dem Niveau des Vorjahres (200,6 Millionen). Da pro Packung 21 Cent an den Nacht- und Notdienstfonds (NNF) abgeführt wurden, standen auf den Treuhandkonten knapp 42,2 Millionen Euro zur Auszahlung zur Verfügung.
Anders als in den vergangenen Jahren genehmigte sich der NNF nicht nur einen symbolischen Betrag von 1000 Euro für den Verwaltungsaufwand, sondern 100.000 Euro. So können 42,1 Millionen Euro tatsächlich an die Apotheken ausgekehrt werden.
Dadurch steigt die Notdienstpauschale auf 571,46 Euro. Im Vorquartal waren es 550,53 Euro, im Vorjahresquartal 556,22 Euro. Bis Ende 2024 waren es durchweg weniger als 500 Euro.
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