Causa Lunapharm

Zyto-Skandal: Hotline für Apotheker APOTHEKE ADHOC, 20.07.2018 08:38 Uhr aktualisiert am 20.07.2018 15:33 Uhr

Berlin - In der Schmuggelaffäre um den brandenburgischen Pharmahändler Lunapharm hat das Gesundheitsministerium des Landes eine Telefon-Hotline geschaltet. Darüber sollen ab heute 10 Uhr Informationen für Patienten, aber auch Heilberufler wie Apotheker und medizinisches Personal zur Verfügung stehen.

Das Informationstelefon wird dem Ministerium zufolge im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen um den illegalen Medikamentenhandel mit einer Apotheke in Griechenland geschaltet. „Es soll zur Aufklärung beitragen und ist eine zusätzliche Möglichkeit, Nachfragen zu stellen.“ Die Hotline werde von medizinischen und pharmazeutischen Experten besetzt sein, kündigt das Ministerium an.

Die Telefone sind täglich zwischen 10 und 16 Uhr besetzt. Lunapharm hatte vom griechischen Lieferanten Pharmacy Ozbagdzi haralampidis Stilianos Arzneimittel bezogen. Zuletzt hatte das Ministerium Versäumnisse bei der Kontrolle von Lunapharm eingeräumt und rund 700 Arzneimittelpackungen zurückgerufen. In der Vergangenheit sei Hinweisen nicht ausreichend nachgegangen worden, wonach diese Medikamente gestohlen worden sein sollen, so das Ministerium. Bei vielen Menschen herrsche Verunsicherung darüber, um welche Arzneimittel es sich handele und welche Beeinträchtigungen eingetreten sein könnten.

Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) entschuldigt sich für das Handeln. „Das tut mir aufrichtig leid. Ich will, dass alle Fakten auf den Tisch kommen und die Geschehnisse lückenlos aufgeklärt werden.“ Um Betroffenen eine direkte Möglichkeit zu geben, kompetente Informationen zu bekommen, habe sie entschieden, die Hotline einzurichten. Die Rufnummer lautet: 0331 866-5020.

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