Urlaubstage: 1x1 für Teilzeit-PTA

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Berlin - Die schönste Zeit im Jahr ist der wohlverdiente Urlaub – endlich erholen und den Betrieb für kurze Zeit vergessen. Das gilt auch für PTA in der Apotheke. Die Urlaubstage für Teilzeitangestellte und Minijobber berechnen sich nach denselben Mustern wie bei Vollzeitbeschäftigten. Teilzeitmitarbeitern stehen lediglich weniger freie Tage zur Verfügung. Alle Apothekenmitarbeiter jedoch haben Anspruch auf bezahlten Urlaub, der dem Anteil ihrer Arbeitszeit entspricht.

PTA haben laut Tarif wie alle Apothekenmitarbeiter Anspruch auf 33 Werktage Urlaub. Das sind Tage, die nicht auf einen Sonn- oder Feiertag fallen. Nach fünf Jahren ununterbrochener Betriebszugehörigkeit sind es sogar 34 Werktage. Die gesetzlichen Grundlagen für den Urlaubsanspruch bilden der Bundesrahmentarifvertrag (BRTV), das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) sowie das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG).

Arbeiten PTA weniger als sechs Werktage in der Offizin, ist der Urlaubsanspruch von Werk- in Arbeitstage umzurechnen. Wie viele Stunden PTA an den einzelnen Tagen in der Offizin stehen, spielt dabei keine Rolle. Wichtig sind allein die Arbeitstage – das ist das sogenannte „Werktagsprinzip“, das der BRTV regelt.

Ein Rechenbeispiel: Ist eine PTA elf Stunden pro Woche in der Apotheke, immer montags für drei und mittwochs für acht Stunden, ergibt das zwei Arbeitstage. Nach Adam Riese heißt das: Die 34 Werktage Urlaubsanspruch werden durch die sechs Werktage geteilt und mit zwei Arbeitstagen multipliziert. Heraus kommen elf Urlaubstage. Nur die Werktage, an denen eine PTA hätte arbeiten müssen, werden in diese Rechnung aufgenommen.
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