Besser Atmen, weniger Pickel

Seidenmaske aus der Apotheke Alexandra Negt, 07.09.2020 08:53 Uhr

Berlin - Das Kölner Start-Up Silkmask hat eine Maske für all diejenigen auf den Markt gebracht, die mit den DIY-Stoffmasken und OP-Modellen nicht zurechtkommen. Die Maske besteht zu 100 Prozent aus Seide. Das Gewicht pro Stück: Nur 4 Gramm. Das Unternehmen verspricht eine unschlagbare Atemqualität und wirbt mit dem Motto „Nur nichts ist angenehmer“. Der Vertrieb soll über die Apotheken laufen. Denn um alle Vorteile des Produktes zu kennen, sollte es dem Kunden erklärt werden, so Unternehmensgründerin Laura Atrtschi.

Seide gilt als hochwertiges Gewebe. Es hat zahlreiche positive Eigenschaften. Das aus den Kokons von Seidenspinnern gewonnene Gewebe kühlt im Sommer und wärmt in der kalten Jahreszeit. Seide kann bis zu 30 Prozent Wasser aufnehmen, ohne dass sich das Material feucht anfühlt. Auch Allergiker wissen um die Eigenschaften des natürlichen Materials: Durch die Doppelstruktur gilt Seide als Spitzenreiter unter den hypoallergenen Stoffen. Und Seide ist stabil – ein Faden ist stärker als der Gegenwert in Stahl.

Alle diese Punkte haben das Köllner Start-Up Silkmask davon überzeugt, dass sie durch die Verwendung von Seide eine Maske für all diejenigen erschaffen können, die mit den handelsüblichen Modellen nicht zurecht kommen. Dazu zählen sie nicht nur Menschen mit chronischem Lungenleiden und empfindlicher Haut. Die Silkmask sei auch optimal für all diejenigen geeignet, die täglich mehrere Stunden maskiert arbeiten müssen. Für Kellner & Co. würde die Masken einen deutlichen Anstieg des Tragekomforts darstellen.

Nicht zuletzt dadurch, dass die Maske individuell gebunden werden kann. An jeder Seite befinden sich mehrere Ösen, sodass der Träger selbst entscheiden kann, welche Art und Weise für ihn am angenehmsten ist. Reiben an den Ohren oder Druck auf den Wangenknochen würde aufgrund der Individualisierbarkeit ausbleiben. Neben der 24-Punktbefestigung weist das Modell auch einen 3D-Multi-Ergonomie-Nasenbügel auf. Durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten hätten Brillenträger endgültig kein Problem mehr mit beschlagenen Gläsern, so das Unternehmen. Und damit auch alle von den vielen Vorteilen des Produktes profitieren können, setzt das Unternehmen auf die Kompetenz der Apotheken. Um Anwendungsfehler zu vermeiden, wünscht sich Atrtschi den Verkauf mit Beratung. Aktuell werden die Masken noch primär in Köln und Umgebung in Apotheken verkauft, ab nächster Woche dann bundesweit. Atrtschi verschickt in den kommenden Tagen Infomaterial und Preislisten an über 12.000 Apotheken.

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