Fagron vertreibt antivirale Maske

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Berlin - Zum Anfang der Pandemie waren Atemschutzmasken kaum erhältlich. Viele Menschen wichen deshalb auf DIY-Masken aus. Nun sind Mundschutze wieder erhältlich – sogar in antiviraler Form. Der Vorteil: Sie wirken nicht nur allein durch die Filterleistung. Der Rohstoffhersteller Fagron vertreibt jetzt ebenfalls eine solche wiederverwendbare Maske.

Mittlerweile ist der Masken-Engpass überwunden – in den Apotheken gibt es wieder ausreichend Ware. Der Kunde kann wählen zwischen einem einfachen Mundschutz, einer waschbaren Stoffmaske oder Atemschutzmasken der Filterklassen FFP2 und FFP3. Relativ neu zur Auswahl stehen antimikrobielle Masken – durch ein spezielles Material sollen die Keime bereits auf der Oberfläche abgetötet werden. Auch Fagron bietet ab sofort solch einen antiviral und antibakteriell wirkenden Mundschutz an. Die „ZwissCleanMask“ wurde vom deutschen Unternehmen ZwissTex entwickelt. Die Firma aus Gerstetten-Heldenfingen bietet die Maske in drei Größen an: M, L und XL, wobei die kleinste Größe auch für Kinder geeignet sein soll.

Das Obermaterial der Maske kann nach Angaben des Herstellers Keime abtöten. Fagron gibt an, dass die Oberfläche der Maske nahezu 100-prozentig antimikrobiell aktiv ist. „Die Fasern der Maske enthalten eine innovative chemische Rezeptur, die durch eine physikalische Reaktion antimikrobiell und vor allem permanent wirkt.“ Permanent bedeutet allerdings „bis zu 30 Reinigungen in der Waschmaschine“. Danach nimmt die antimikrobielle Wirkung ab.

Fagron gibt an, dass sich die verwendeten Gewebe der ZwissCleanMask in einigen Punkten von konventionellen selbstdesinfizierenden Masken unterscheiden, und zwar aufgrund der Verarbeitung des Fadens: Innerhalb der ZwissCleanMask werden positiv geladene Partikel in die Faser eingebunden, die eine physikalische Wirkung erzeugen.* Die keimabtötenden Partikel seien permanent mit dem Gewebe verbunden. Das soll auch zur Geruchsreduktion beitragen.

*In einer vorherigen Version des Beitrags war fälschlicherweise von eingebundenen Silber-Ionen die Rede.

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