Aus für antivirale Masken?

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Berlin - Einfache Stoffmasken als Mund-Nasen-Schutz haben ausgedient, zumindest in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Einzelhandel. Die neue verschärfte Maskenpflicht sieht vor, dass nur noch medizinische Masken getragen werden dürfen. Das bedeutet, dass nur noch OP-, FFP2- und FFP3-Masken genutzt werden dürfen. Die zahlreichen antiviralen Masken haben ausgedient. Nicht so die Livinguard Pro Mask – der Hersteller verweist auf ein Zertifikat, was ausgedruckt und bei Kontrolle vorgezeigt werden kann.

Die Maskenpflicht wurde verschärft. In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften müssen die Menschen ab sofort OP-Masken oder FFP2-Masken tragen. Damit sollen vor allem Infektionen mit der neuen, ansteckenderen Mutation des Coronavirus verhindert werden. Andere Maskentypen, darunter auch die zahlreichen antiviralen Modelle, haben ausgedient. Für viele Anwender ist das ärgerlich, denn mit einer Preisspanne von rund 15 bis 40 Euro pro Stück sind die speziell beschichteten Masken nicht gerade günstig.

Laut Verordnung dürfen in Bussen und Bahnen, sowie im Supermarkt nur noch medizinische Gesichtsmasken getragen werden. Hierbei handelt es sich um Medizinprodukte. Die Masken sind mit einem CE-Kennzeichen und einer zugehörigen vierstelligen Nummer versehen. Hierdurch wird kenntlich gemacht, dass die gesetzlichen Anforderungen an das jeweilige Produkt erfüllt wurden.

Innerhalb der chirurgischen Masken werden drei Filterklassen unterteilt:

  • Filterklasse Typ I (BFE ≥ 95 Prozent)
  • Filterklasse Typ II (BFE ≥ 98 Prozent)
  • Filterklasse Type IIR (BFE ≥ 98 Prozent mit zusätzlichem Durchfeuchtungsschutz gegen Flüssigkeiten in Form von Tropfen und Spritzern)

OP-Masken vom Typ I müssen mindestens eine BFE von 95 Prozent aufweisen. Masken vom Typ II und IIR müssen mindestens einen Wert von 98 Prozent erreichen. Die meisten antiviralen Masken sind nicht als Medizinprodukt zugelassen. Sie weisen keine CE-Kennzeichnung auf und fallen nach neuer Maskenregelung aus dem Raster. Ein Hersteller sticht innerhalb der aktuellen Debatte um die keimabtötenden Supermasken heraus: Livinguard kann beim Modell „Livinguard Pro Mask“ die benötigte CE-Zertifizierung vorweisen. Die Maske könne somit weiterhin getragen werden. In Deutschland vertreibt das Kölner Start-Up Luoro die Masken von Livinguard über die Marke Wingguard.

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