Freund und Feind im eigenen Team

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Berlin - In einem Team ist es immer von Vorteil, wenn man sich wohlfühlt, denn das wirkt sich auch auf die Arbeitsweise aus. Manchmal entstehen durch die tägliche Arbeit auch Freundschaften, die über den Feierabend hinaus halten. Schließlich verbringen viele PTA mehr Zeit auf der Arbeit als zu Hause.

Freundschaften machen den Arbeitsalltag leichter, weil man auch ein privates Wort reden oder sich über Sorgen und Probleme austauschen kann. Dennoch sollte man aufpassen, dass sich im Team dadurch keine Grüppchen bilden oder gar eingefahrene Fronten entstehen. Denn dies bremst den Teamgeist, es kommt zu Unmut und Rivalität. Auch wenn dicke Freundschaften in die Brüche gehen, kann das Team darunter leiden, wenn die Betreffenden in diesem Fall Privates und Arbeit nicht trennen können.

Viele sind generell der Meinung, dass das Arbeitsleben strikt von Freundschaften getrennt werden sollte. „Ich bin hier um zu arbeiten, nicht um Freunde zu finden!“ Das ist ein häufig vertretender Standpunkt. Herrscht unter den Mitarbeitern ein freundschaftliches Verhältnis, sind Hilfsbereitschaft und Engagement für den Anderen meist höher. Probleme oder Fehler werden gemeinsam gelöst und nicht gegen den Einzelnen verwendet.

In vielen Teams herrscht jedoch statt Freundschaft eher Feindschaft. Rivalität und Stutenbeißereien sind an der Tagesordnung. Vor allem in Teams, die nur aus Frauen bestehen, dominieren Lästereien häufig den Teamalltag. Der Quotenmann kann die Situation etwas entspannen und die Hackordnung auflösen. In konkurrenzorientierten Teams geht es häufig nur darum, wer am beliebtesten beim Chef und den Kunden ist, wer die wenigsten Fehler macht oder das beste Fachwissen hat. Durch solche Konkurrenzkämpfe und Lästereien macht man sich jedoch nur gegenseitig das (Arbeits–)Leben schwer. Teamarbeit ist hier gar nicht möglich.

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