Notdienstvermittlung für PTA

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Das Konzept

Es können sich PTA mit einer Berufserfahrung von mindestens drei Jahren bei NotdienstPTA registrieren. Voraussetzungen sind außerdem sehr gute Deutschkenntnisse und ein selbstbewusstes und souveränes Arbeiten, schließlich soll die PTA die Apotheke im Handverkauf entlasten. PTA sollen direkt starten können – ohne Einarbeitung. Nach erfolgter Registrierung findet ein Telefonat statt, in dem weitere Details abgeklopft werden. Wenn alles passt, werden der Personalfragebogen und der Vermittlungsvertrag zugeschickt. Meldet sich eine Apotheke aus dem Wunschgebiet der PTA, kommt es zu einer Vermittlung. Um ein Profil zu erstellen und zu bearbeiten, wird eine einmalige Anmeldegebühr von 19 Euro fällig. Die Summe ist nach der ersten erfolgreichen Vermittlung fällig.

PTA können maximal drei Einsätze pro Monat vereinbaren und sich so etwas dazuverdienen. Dabei soll die Grenze von 450 Euro nicht überschritten werden. Der Arbeitgeber ist die Apotheke. „Es wird ein eintägiger Arbeitsvertrag abgeschlossen, den ich sowohl dem Apotheker als auch der PTA als Muster zur Verfügung stelle. In dem Vertrag ist das Gehalt festgelegt. Dieses wird wie der gewohnte Lohn am Ende des Monats auf das angegebene Konto der PTA überwiesen. Ich bin lediglich für die Vermittlung zuständig“, so Gülcan.

Sind sich PTA und Apotheker einig, kann es auch schon losgehen. Die PTA erscheint zur festgelegten Zeit in der Apotheke. Der Apotheker führt eine kleine Unterweisung durch, zeigt die Apothekenräume und schon unterstützt die PTA im Handverkauf. „Ein souveränes Arbeiten der PTA ist eine Voraussetzung. War die PTA seit mehreren Jahren nicht in der Apotheke tätig, wäre eine Einarbeitung erforderlich. Genau das möchte ich vermeiden. Der Arbeitstag wird sich hauptsächlich auf den Handverkauf beziehen. Darin fit zu sein, ist eine Notwendigkeit. Die PTA verschafft an dem eintägigen Dienst eine Erleichterung“, so Gülcan. „PTA, die in der Industrie arbeiten, Vollzeitmütter, Außendienstler, Renter oder jeder andere, der den Bezug zur Apotheke beibehalten möchte, darf gerne mitwirken unter Erfüllung der Voraussetzungen.“

Der Beitrag erschien im Original bei PTA IN LOVE. Jetzt Newsletter abonnieren!

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