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Ab August: Rote-Hand-Briefe werden eingepflegt APOTHEKE ADHOC, 07.06.2019 10:09 Uhr

Berlin - Die ABDATA bastelt derzeit an einer neuen Datenbank – das umfangreiche Update soll ab Herbst in den Apotheken sein. Schon im August gibt es eine kleine Änderung: Dann sind die Inhalte des Datenmoduls Plus X um Rote-Hand-Briefe und Informationsbriefe erweitert.

Rote-Hand-Briefe werden von den Herstellern in Absprache mit den Behörden an die Fachkreise verteilt, um über erhebliche neu erkannte Arzneimittelrisiken mit unmittelbarem Handlungsbedarf zu informieren. Schnellstmöglich werden die neuen Hinweise in Fachinformation und Beipackzettel aufgenommen.

Bis dies geschehen ist, stellen die Warnschreiben eine aktuelle Ergänzung zu den Produktinformationen dar. Deshalb werden Rote-Hand-Briefe und Informationsbriefe jetzt mit den Datensätzen der betroffenen Fertigarzneimittel verknüpft. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hatte sich für eine entsprechende Erweiterung ausgesprochen.

„Somit stehen alle aktuell bekannten Informationen zu den Risiken eines Arzneimittels an einer Stelle bereit. Unabhängig davon sind die Inhalte der Rote-Hand-Briefe auch weiterhin als AMK-Meldungen über die Aktuelle Info verfügbar“, heißt es in einem Schreiben der ABDATA. Die Avoxa-Tochter hat die technische Dokumentation sowie die aktualisierten Umsetzungshinweise für das Datenmodul Plus X verschickt.

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