SPD fordert neues Apothekenhonorar

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Berlin -

Zweite Runde zu Gesundheit, Zuruf von der Tribüne. Im Vorfeld der Sondierungsgespräche zum Themenblock Arbeit/Soziales fordert die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar die Parteispitzen auf, sich auch um das Thema Apothekenhonorar zu kümmern. Vor allem solle das Gutachten des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) berücksichtigt werden.

„Nachdem heute die Sondierungsgespräche im Bereich Gesundheit fortgesetzt werden, bleibt zu hoffen, dass die Jamaika-Verhandlungspartner nicht allein ihren parteipolitischen Überzeugungen folgen, sondern dass sie die objektive Expertise des Honorargutachtens zu Rate ziehen“, so die Sprecherin für Gesundheitspolitik der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion und Berichterstatterin für Apothekenwesen.

„Schließlich gilt es richtungsweisende Antworten zu finden auf eine Reihe wichtiger Fragen: Wie muss ein differenziertes Apothekenhonorar ausgestaltet sein? Wie kann die flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln dauerhaft sichergestellt werden? Welche europarechtskonforme und patientenorientierte Lösung gibt es für den RX-Versandhandel, die die Apotheken vor Ort stärkt und den deutschen Versandhandel nicht benachteiligt?“

Dittmar ist überzeugt: „Das Gutachten des BMWi wird zweifelsohne wichtige Erkenntnisse liefern, basiert es doch auf den Angaben, die die Apotheker selbst aus ihrem Arbeitsalltag gemacht haben. Es wäre schon sehr verwunderlich, wenn man diese Expertise nicht nutzen würde.“

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