Politikerkarrieren

Rösler lobbyiert für Mischkonzern APOTHEKE ADHOC, 10.11.2017 14:52 Uhr

Berlin - Der ehemalige Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) hat einen neuen Job – und sorgt damit für Irritationen. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hat er seine Arbeit für das Schweizer Weltwirtschaftsforum beendet und beim chinesischen Riesenkonzern HNA angeheuert.

Rösler zieht nun von Genf nach New York um, wo er den Vorsitz der Hainan Cihang Charity Foundation übernimmt. Die Stiftung ist Hauptaktionär beim Konzerns, der zu den umstrittensten Unternehmen der Welt gehört.

Das staatsnahe Konglomerat ist seit einiger Zeit auf großer internationaler Einkaufstour. Rund 40 Milliarden US-Dollar hat der Konzern zuletzt außerhalb Chinas investiert. Für 6,5 Milliarden Dollar wurde etwa ein Viertel an der Hotelkette Hilton übernommen. Auch bei der Deutschen Bank ist der Konzern seit ein paar Monaten Großaktionär.

Die Gerüchteküche brodelt, nicht zuletzt seit sich im Frühjahr ein chinesischer Milliardär namens Miles Kwok in New York zu Wort gemeldet hat und behauptet, HNA werde Wang Qishan, einem der mächtigsten Männer Chinas, gesteuert. Wang entstammt dem inneren Machtzirkel der Kommunistischen Partei und gilt als enger Vertrauter von Staats- und Parteichef Xi Jinping. HNA dementiert das und hat den chinesischen Milliardär wegen Verleumdung angeklagt.

Dennoch: Die Eigentümer-Struktur von HNA bleibt mehr als undurchsichtig. Anteile werden hin und her geschoben, Besitzanteile wechseln unter dubiosen Umständen, wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) aufschlüsselt.

Rösler zieht nun von Genf nach New York um, wo er den Vorsitz der Hainan Cihang Charity Foundation übernimmt. Die Stiftung ist Hauptaktionär beim Konzerns, der zu den umstrittensten Unternehmen der Welt gehört.

Das staatsnahe Konglomerat ist seit einiger Zeit auf großer internationaler Einkaufstour. Rund 40 Milliarden US-Dollar hat der Konzern zuletzt außerhalb Chinas investiert. Für 6,5 Milliarden Dollar wurde etwa ein Viertel an der Hotelkette Hilton übernommen. Auch bei der Deutschen Bank ist der Konzern seit ein paar Monaten Großaktionär.

Die Gerüchteküche brodelt, nicht zuletzt seit sich im Frühjahr ein chinesischer Milliardär namens Miles Kwok in New York zu Wort gemeldet hat und behauptet, HNA werde Wang Qishan, einem der mächtigsten Männer Chinas, gesteuert. Wang entstammt dem inneren Machtzirkel der Kommunistischen Partei und gilt als enger Vertrauter von Staats- und Parteichef Xi Jinping. HNA dementiert das und hat den chinesischen Milliardär wegen Verleumdung angeklagt.

Dennoch: Die Eigentümer-Struktur von HNA bleibt mehr als undurchsichtig. Anteile werden hin und her geschoben, Besitzanteile wechseln unter dubiosen Umständen, wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) aufschlüsselt.

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