Rabatt adé: ABDA kämpft für Skonti

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Außerdem nutzt die ABDA die TSVG-Gelegenheit, um ihre Forderung nach der Abschaffung der Importförderklausel zu erneuern. Aktuelle Erfahrungen zeigten, dass die mit der grenzüberschreitenden Verbringung von Arzneimitteln einhergehende Unübersichtlichkeit der Arzneimittellogistik Kriminellen die Möglichkeit bietet, Arzneimittelfälschungen in den legalen Vertriebsweg einzubringen. Das Securpharm-System werde zwar den Schutz vor Fälschungen deutlich verbessern. Securpharm könne „aber allein das Einfallstor für gesundheitsgefährdende Handelspraktiken Krimineller auch nicht vollständig schließen“.

Hinzu kommt, dass Importarzneimittel nicht per se die preisgünstigsten Arzneimittel seien. Vor dem Hintergrund des hohen Risikopotenzials einerseits und der geringen wirtschaftlichen Bedeutung andererseits schlägt die ABDA daher vor, „die Bevorzugung importierter Arzneimittel zu beenden und die Verpflichtung zur Abgabe importierter Arzneimittel zu streichen“.

Nachbessern möchte die ABDA auch das Entlassmanagement: Es gebe zahlreiche Fälle, in denen sich keine Produkte im Handel befinden, die maximal der Normgröße N1 entsprächen. Die bisherigen Erfahrungen zeigten, dass Krankenhausärzte die Regularien bei der Ausstellung von Entlassverordnungen häufig nicht beachteten und auch die Software keine ausreichende Hilfestellung gebe. Daraus könnten „bedrohliche Situationen der Unterversorgung von Patienten“ entstehen. Daher sollten Krankenhäuser eine Packung mit dem kleinsten Packungsgrößenkennzeichen gemäß der Packungsgrößenverordnung verordnen dürfen.

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