eGK: 8,52 Euro für Notfalldaten

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Berlin - Ab Januar geht es bei der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) endlich etwas voran: Als erste Anwendung können dann Notfalldaten von Patienten gespeichert werden. Kassenärzte und GKV-Spitzenverband haben sich jetzt auf das Honorar für das Notfalldatenmanagement geeinigt: Für die Anlage des Datensatzes erhält der Arzt 8,52 Euro.

Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband einigten sich auf diese neue Leistung im einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Es wurden drei neue Gebührenordnungspositionen geschaffen: 8,52 Euro erhält der Arzt für den Eintrag der Daten auf der eGK. 42 Cent erhält er für eine Aktualisierung und 11 Cent für eine Löschung. Da es sich um neue Leistungen handelt, gelten die Honorarsätze zunächst für drei Jahre. Leicht angehoben werden auch die Honorarpauschalen der Ärzte.

Praxen erhalten zudem eine Pauschale in Höhe von 530 Euro für die notwendigen technischen Updates der Praxissoftware. Die im Rahmen der eGK-Anbindung gezahlte Betriebskostenpauschale erhöht sich um 4,50 Euro je Quartal. Für weitere stationäre Kartenterminals in den Sprechzimmern wird eine Pauschale von 435 Euro je Gerät gezahlt.

Beim Notfalldatenmanagement (NFDM) geht es darum, Medikation, Diagnosen und Informationen, die bei einem Notfall für die behandelnden Ärzte wichtig sein können, übersichtlich in einem Datensatz darzustellen. Auch Kontaktinformationen für den Notfall können darin hinterlegt werden. Arzt und Versicherter müssen sich darüber einig sein, dass ein solcher Datensatz angelegt werden soll. Dieser wird dann vom Arzt erstellt, elektronisch signiert und auf der eGK gespeichert. Der Eintrag dieser Daten ist freiwill

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