BVKA: Heimversorger und Digitalapotheker

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Berlin - Der bisherige Bundesverband klinik- und heimversorgender Apotheker (BVKA) hat sich einen neuen Namen gegeben und seinen Aktionsradius erweitert. Die Mitgliederversammlung hat am 7. Juni einstimmig die Umbenennung in Bundesverband der Versorgungsapotheker (BVVA) zugestimmt. Mit dem neuen Verband will dessen Vorsitzender Dr. Klaus Peterseim die Digitalisierung der Branche offensiv vorantreiben.

Die Umbenennung und entsprechende Satzungsänderung war nach den Worten Peterseims erforderlich geworden, seit der Verband vor zwei Jahren sein traditionelles Aktionsfeld für die klinik- und heimversorgenden Apotheken um die Bereiche Palliativ- und Substitutionsversorgung erweitert hat. Die offizielle Nutzung des neuen Namens mit neuem Logo erfolgt nach der Eintragung ins Vereinsregister.

„Wir haben den BVKA zu einem Spezialverband von Apotheken mit pharmazeutischer Versorgung jenseits der Offizin weiterentwickelt und unterstützen die Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit von Apotheken in diesen Sektoren“, so Peterseim. Alle vier Tätigkeitsbereiche des Verbandes – Klinik-, Heim-, Palliativ- und Substitutionsversorgung – werden während der zweitägigen Jahrestagung Gegenstand ausführlicher Berichte und Beratungen in vier parallelen Symposien sein.

Zweck des BVVA ist die Wahrnehmung und Förderung der gemeinsamen fachlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Interessen der selbstständigen Leiter öffentlicher Apotheken, die sich auf die pharmazeutische Versorgung in besonders geregelten Versorgungsbereichen spezialisiert haben, heißt es in der BVVA-Satzung. Als Fachverband im Gesundheitswesen berücksichtigt er dabei die mit der pharmazeutischen Versorgung verbundenen besonderen Verpflichtungen gegenüber der Allgemeinheit und setzt sich für eine zweckmäßige, bedarfsgerechte, ortsnahe und wirtschaftliche pharmazeutische Versorgung und Betreuung der Patienten, Ärzte und Gesundheitseinrichtungen auf qualitativ hohem Niveau ein.

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