#retteDeineApotheke

Berlin: Hunderte demonstrieren für die Apotheke vor Ort APOTHEKE ADHOC, 24.03.2019 16:56 Uhr

Berlin - „Wir sind hier, wir sind laut, weil man euch die Apos klaut“, schallt es auf den Straßen: Rund 400 Menschen haben heute in Berlin unter dem Slogan #retteDeineApotheke für den Erhalt der Apotheke vor Ort demonstriert. Der Protestmarsch, der von den Apothekern Maximilian Wilke, Maria Zoschke und Joachim Schrot initiiert wurde, ist vom Bahnhof Friedrichstraße zunächst zum  Bundesgesundheitsministerium (BMG) gezogen. Durchs Regierungsviertel ging es zu einer Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor.

Trillerpfeifen, Tröten und Sprechchöre tönen durch Berlin-Mitte. Hunderte Menschen mit Plakaten und Westen demonstrieren gegen die Politik der Bundesregierung. „Wir sind da auch in der Nacht, wenn die Post noch Pause macht“, rufen die Teilnehmer, vereinzelt ist auch „Spahn muss weg“ zu hören. „Wir fordern von der Politik vernünftige Rahmenbedingungen“, erklärt Initiator Wilke auf der Demo. „Wir wollen, dass die Apotheken auch in 20, 30, 40 Jahren noch ihren Dienst machen und die Patienten vor Ort versorgen können. Das ist, weswegen wir heute hier stehen.“

Auch bekannte Gesichter sind unter den Teilnehmern zu sehen: So hat sich der Präsident der Apothekerkammer Berlin, Dr. Christian Belgardt, angeschlossen, obwohl die Kammer offiziell zu der Demonstration geschwiegen hat. Bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor sprachen Wilke und der Adexa-Vorsitzende May, von einbem gemieteten Lieferwagen aus zu den Demonstranten. Zoschke verlas ein Grußwort der linken Bundestagsabgeordneten Silvia Gabelmann. Ihre Fraktion werde erneut einen Antrag auf ein Rx-Versandverbot in den Bundestag einbringen.

„Meine Absicht, hier heute dabei zu sein, ist, Herrn Spahn zu zeigen, dass es nicht sein kann, dass er ausländische Versandapotheken fördert und die Apotheke zuhause vergisst“, sagt auch Apothekerin Christiane Patzelt. „Ich bin hier, weil ich eine junge Apothekerin bin, die gerade mit dem Studium fertig geworden ist, und ich tatsächlich manchmal Angst um meine berufliche Zukunft habe“, sagt eine andere Apothekerin. „Ich habe das Gefühl, die Politik schafft uns und mit uns die Patienten kontinuierlich ab. Deswegen habe ich Angst um meinen Beruf, aber auch um die Menschen in unserem Land.“ Ein älterer Kollege wäre auch zu mehr bereit: Er werde zivilen Ungehorsam leisten und seine Apotheke einen Tag schließen, wenn nichts passiert.

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