Bald in ganz Nordrhein: Grippeimpfungen in Apotheken

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Ebenfalls ein bedeutsames Ergebnis: Impfungen in der Apotheke sind sicher. „Es sind keine Komplikationen aufgetreten. Die Impfungen in der Apotheke verliefen somit sicher und unkompliziert“, so May. „In Anbetracht einer jährlichen Impflücke von rund 25 Millionen Menschen allein bei der Influenza können die Apotheken aus Versorgungssicht und aus gesundheitsökonomischer Perspektive einen entscheidenden Beitrag leisten, Erkrankungen und Todesfälle zu vermeiden und Kosten im Gesundheitswesen und der Volkswirtschaft einzusparen.“

Deshalb soll das Projekt in der kommenden Saison noch ausgeweitet werden: AOK und AVNR hätten sich aufgrund der überzeugenden Ergebnisse des Modellprojekts verständigt, das Projekt auf die gesamte Region Nordrhein auszuweiten. Bisher bestand die Möglichkeit nur in den vier Modellregionen Düsseldorf und Umgebung, Essen, Bonn-Rhein-Sieg und Duisburg. Kommenden Herbst sollen die Regionen Aachen, Bergisch-Land, Köln und Linker Niederrhein hinzukommen. „Wir kommen damit auch dem Wunsch der vielen Bürgerinnen und Bürger nach, die bisher noch keine impfende Apotheke in der Nähe ihres Wohnortes finden konnten, sich aber bereits vielfach danach erkundigt haben“, so Preis und Wältermann.

Das Modell in Nordrhein ist das zweite, das in der kommenden Saison ausgeweitet werden soll. Auch im Saarland wurde eine positive Bilanz gezogen: Dort wurden 350 Versicherte geimpft. „Das Modellprojekt ist sehr erfolgreich angelaufen. Die Patienten waren sehr zufrieden mit diesem niederschwelligen Angebot“, erklärte der Saarländische Apothekerverein bereits im April. In der nächsten Saison sollen es noch mehr werden, denn dann schließt sich neben der AOK noch die IKK Südwest an. Der Vertrag ist bereits unterschrieben.

 

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