Union begeistert Apotheker, SPD elektrisiert PTA

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Noch schlimmer hat es die FDP getroffen: 2013 von 7 Prozent der Apotheker in den Bundestag gewählt, konnten die Liberalen ihre Position bis Oktober auf 11 Prozent ausbauen. Nach den Einlassungen von Parteichef Christian Lindner, Wolfgang Kubicki, Agnes Strack-Zimmermann und den Bochumer Julis kommt die einstige „Apothekerpartei“ aktuell auf 3 Prozent und würde damit erneut den Einzug in den Bundestag verpassen.

Zur Erinnerung: 2009 hatte die FDP bei einer Wahlumfrage von APOTHEKE ADHOC noch die Gunst von 45 Prozent der Teilnehmer – um zwei Jahre und ein Spargesetz später auf 4 Prozent abzustürzen und sich seitdem nicht mehr substantiell zu erholen. Zwar hätten die Apotheker den Liberalen 2013 noch zum Einzug in den Bundestag verholfen; was die bei der letzten Runde von Daniel Bahr bemühte „Verlässlichkeit“ angeht, macht sich aber offenbar kaum ein Kollege mehr Illusionen.

Die AfD hat die Zahl ihrer Anhänger unter den Apothekern seit der letzten Bundestagswahl auf 6 Prozent verdoppelt. Die Linke käme auf 5 Prozent, 1 Prozent der Teilnehmer würden ihre Stimme anderen Parteien geben. 3 Prozent würden überhaupt nicht wählen, 14 Prozent sind unentschieden oder machten keine Angabe.

APOTHEKE ADHOC Debatte

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