Tödliche Lungenkrankheit

Faktencheck: Coronavirus „2019-nCoV“ APOTHEKE ADHOC, 27.01.2020 15:10 Uhr

Berlin - Das in China entdeckte Coronavirus rückt auch hierzulande zunehmend in den Fokus. In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche neue Hinweise – der Faktencheck klärt über die wichtigsten derzeit bekannten Informationen auf. Eine passende Übersicht als Download gibt es hier. 

Coronavirus – Von China in die Welt

Das neuartige Virus wurde im Dezember erstmals in China entdeckt: Einige der ursprünglich Betroffenen hatten auf einem Markt in Wuhan gearbeitet oder diesen besucht. Die Behörden hatten den Markt daraufhin geschlossen, um eine gründliche Reinigung vorzunehmen.

Das Virus führt zu verschiedenen Atemwegsproblemen und grippeähnlichen Symptomen: Bei den Betroffenen kam es zu Fieber und Atemproblemen, daher wurden die Fälle anfänglich als virale Lungenentzündung unbekannter Ursache behandelt. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich bei dem Virus um eine beim Menschen bisher unbekannte Virusart aus der Familie der Coronaviren handelt: Die Welgesundheitsorgansation (WHO) hat dem Virus den vorläufigen Namen „2019-NCoV“ gegeben. Er ist eng mit dem SARS- und MERS-Virus verwandt, beide hatten in der Vergangenheit für Pandemien gesorgt.

Ursprung – woher stammt das Virus?

Da die ersten Erkrankten den Tiermarkt in Wuhan besucht hatten, wird vermutet, dass das Virus von Wildtieren auf den Menschen überging – wie auch schon der SARS-Erreger, der 2002/2003 für eine Pandemie mit rund 800 Toten gesorgt hatte. Das neuartige Virus weist Forschern zufolge Ähnlichkeit mit bereits in Fledermäusen gefundenen Viren auf, möglicherweise könnten jedoch andere Tiere als Zwischenwirte fungieren. Mithilfe von Virusproben von Infizierten konnten die chinesischen Forscher den genetischen Code des Virus‘ bestimmen. So vermuten einige chinesische Forscher, dass der Erreger von Schlangen auf den Menschen übergesprungen ist – dabei soll es sich um die Chinesische Kobra und den Vielgebänderten Krait handeln, beide Schlangenarten sind in China relativ weit verbreitet.

Es könnte sich auch um eine Vermischung aus Fledermaus- und Schlangenviren handeln: Diese könne Experten zufolge zustande kommen, wenn beide Tierarten in unmittelbarer Nähe zueinander gehalten werden – wie es beispielsweise auf Märkten in China an der Tagesordnung ist. Derzeit wird vermutet, dass das Virus beim direkten Kontakt von Menschen zu infizierten Schlangen auf dem Markt in Wuhan übertragen wurde.

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