Mutmaßlicher Immobilienbetrug

Zahnarzt dealte mit Russen-Grundstücken

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Berlin -

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines mutmaßlichen Immobilienbetrugs mit russischen Grundstücken in Millionenhöhe. Ein Sprecher der Behörde bestätigte am Freitag auf Anfrage einen entsprechenden Bericht des „Spiegel“.

Demnach soll ein 69-jähriger Zahnarzt aus Berlin gemeinsam mit einer Vertrauten im vergangenen Jahr vier Berliner Grundstücke aus russischem Staatseigentum verkauft haben, ohne dass etwa die Botschaft des Landes das mitbekam.

Der Arzt soll sich dem Bericht zufolge als ein Beauftragter des Kreml ausgegeben und mit mutmaßlich gefälschten Vollmachten die Verkäufe durchgeführt haben. Laut „Spiegel“ hatten die Grundstücke einen Gesamtwert von rund 13,5 Millionen Euro. An wen die Areale verkauft wurden, wurde zunächst nicht bekannt.

Erst im März 2022 soll die russische Botschaft von den illegalen Verkäufen erfahren und das Auswärtige Amt eingeschaltet haben. Die Staatsanwaltschaft habe die Grundstücke vorläufig beschlagnahmt und den größten Teil des Kaufpreises eingefroren, hieß es.

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