Unikliniken: Verdi fordert acht Prozent

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Berlin - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ist mit einer Forderung von acht Prozent mehr Geld in die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Unikliniken gegangen. Die Gewerkschaft erläuterte bei den Gesprächen mit den Arbeitgebern heute in Stuttgart ihre Vorstellungen für die rund 25.000 nicht-ärztlichen Mitarbeiter. Der neue Tarifvertrag für die vier Häuser in Heidelberg Tübingen, Freiburg und Ulm soll nach den Plänen von Verdi 18 Monate Laufzeit haben.

Die rund 10.000 Pflegekräfte sollen 200 Euro monatlich zusätzlich erhalten. Dies ergebe sich auch aus dem Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals, erklärte Verdi. Dieser Extra-Zuschlag sei gut für die Nachwuchsgewinnung in der Pflege, werde die Verweildauer im Beruf erhöhen und denjenigen helfen, die wegen der hohen Belastung im Beruf unfreiwillig in Teilzeit arbeiten.

Die Gewerkschaft will mit den Arbeitgebern auch über alternsgerechtes Arbeiten und einen großzügigen zeitlichen Ausgleich für Nacht- und Feiertagsdienste verhandeln.

Die Ärzte an den Kliniken fallen unter den Tarifvertrag der Ärzte der Länder; das wissenschaftliche Personal als Landesbeschäftigte fällt unter die Tarifbestimmungen des Landes.

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