Arthritis-Schicksal

Maudie: Wir verlosen Kinokarten Silvia Meixner, 21.10.2017 08:45 Uhr

Berlin - Sie war ein Genie, aber das sollte die Welt erst nach ihrem Tod erkennen. Als Kind erkrankte die kanadische Malerin Maud Lewis (1903-1970) an rheumatischer Arthritis. Die zierliche, humpelnde Frau mit den verkrüppelten Händen erschuf sich als Malerin ihre eigene, bunte Welt. Ihre Lebensgeschichte wurde jetzt verfilmt. APOTHEKE ADHOC ist Medienpartner und verlost via Facebook fünf mal zwei Karten für „Maudie“.

Ab 26. Oktober läuft der Film in den Kinos, die Premiere fand im Rahmen der Berlinale statt. Lewis‘ Lebensgeschichte ist faszinierend: Sie hatte keine Ausbildung, lebte fast ihr ganzes Leben in Armut und wird heute als Genie und eine der berühmtesten Malerinnen Kanadas gehandelt. „Ich liebe Fenster. Das ganze Leben ist in einem Bilderrahmen“, sagte sie. Sollten die anderen Menschen doch über ihren humpelnden Gang und ihre verkrüppelten Hände tuscheln. Ihr kleine Welt in Nova Scotia war perfekt. Sie malte Häuser, Tiere, Bäume und ihre Welt warf niemals Schatten.

In ihrer Familie fand sie keine Unterstützung, wollte deshalb so früh wie möglich weg von zu Hause und ihr Leben nach ihren bescheidenen Vorstellungen leben. Ihre ersten Werke waren Weihnachtskarten. Gemeinsam mit ihrer Mutter zog sie von Tür zu Tür und bot die hübschen Karten an.

Ihre Bilder verkaufte sie für ein paar Dollar vor ihrer kleinen Hütte an der kanadischen Atlantikküste, die heute von ihren Fans besucht wird. Ein vor einigen Jahren zufällig bei einem Altwarenhändler gefundenes Lewis-Original wurde im kanadischen New Hamburg für 125.000 Dollar versteigert.

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