Marktcheck lobt Apotheken

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Berlin - Seit gestern können Menschen, die einer Risikogruppe angehören, kostenlos bis zu drei FFP2-Masken in der Apotheke abholen. Das Verbrauchermagazin Marktcheck hat das Vorgehen am ersten Tag verfolgt und berichtet über die Abgabe.

Mehr Schutz für Risikogruppen – das soll durch die kostenlose Abgabe der FFP2-Masken in Apotheken erreicht werden. Die Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) sieht vor, dass alle Personen ab 60 Jahren und Menschen mit definierten chronischen Erkrankungen einen Anspruch auf die kostenfreie Abgabe haben. Darunter sind Menschen mit COPD und Asthma, Herz- und Niereninsuffizienz, sowie Personen mit Diabetes-Typ-2.

Marktcheck zeigt im Beitrag eindeutig den großen Ansturm auf die Apotheken. Am Vormittag stehen die Menschen auch in kleineren Orten Schlange. Die meisten haben sich aufgrund der Masken in die Apotheke begeben. Verschiedene Apotheker werden interviewt. Nicht alle hatten Glück mit ihren Lieferanten und konnten zum Teil nur kleine Mengen an Masken abgeben. Die interviewten Apotheker berichten, dass sie weitere Bestellungen ausgelöst haben, auch wenn die Kalkulation der insgesamt benötigten Maskenanzahl schwerfällt.

„Nur drei Arbeitstage hatten die Apotheker Zeit, um sich auf den Ansturm vorzubereiten“, informiert Marktcheck. Zu wenig, um ausreichend Filtermasken zu beschaffen. Eine Woche zuvor kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die geplante Verteilung an Risikogruppen an. Zwei Tage später machte sich das Verbrauchermagazin auf und besuchte Apotheken, um sie zu befragen, wie sie die Abgabe organisieren wollen. Die Apotheker erfuhren von der geplanten Aktion aus den Medien, nicht von Kammern oder Verbänden. Einer der Apotheker hat Zweifel, dass die Überprüfung der Kunden ohne Probleme erfolgen kann. „Mit unseren Kunden können wir das sicherlich machen, aber es werden mit Sicherheit andere Kunden kommen, die das dann beweisen müssen, dass sie zu einer dieser Gruppen gehören.“ Stammkunden haben häufig eine Kundenkarte in der Apotheke, hier kann die Dauermedikation überprüft werden. Bei der restlichen Kundschaft könnte es hier zu Problemen kommen, fürchtet der Apotheker.

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APOTHEKE ADHOC Debatte

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