Landsberger Apotheker als Frühwarnsystem

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Initiator der Schulungen ist neben dem Landratsamt Landbergs und der Bayerischen Apotheker auch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Ein Hersteller steht nicht dahinter. Die Vorträge wurden von Ärzten und Psychologen gehalten. „Hauptziel der Initiative war es vor allem, ein Netzwerk zu schaffen. Dadurch, dass die Patienten im Alltag häufiger bei uns sind als etwa beim Arzt, können wir sie bereits in einem früheren Stadium ansprechen“, berichtet Schmid.

Kosten entstehen dem Apotheker durch den neuen Titel „Demenzfreundliche Apotheke“ keine. Jedoch muss einige Zeit in teaminterne Schulungen investiert werden, um das Gelernte auch umzusetzen. Schmid sieht hierbei dennoch vor allem die Vorteile. „Bisher wurde Demenz immer als Einzelschicksal wahrgenommen. Nun geht es darum, wie wir der Krankheit gemeinsam begegnen können: Mit den Betroffenen, ihren Angehörigen, Ärzten, Apothekern und Psychologen.“

Auch die Zusammenarbeit mit den Initiatoren lobt der Apotheker: „Gerade unser Landratsamt ist in solchen Angelegenheiten sehr aktiv und schaut immer, wie die Versorgung der Landsberger Bürger verbessert werden kann.“ Neben der Lech Apotheke führt Schmid in der Region zwei weitere Apotheken. 2006 hat er den Betrieb von seinem Vater Konrad Schmid übernommen und beschäftigt mittlerweile 35 Mitarbeiter. Die sollen schon bald allesamt geschulte Experten im Kampf gegen die Demenz sein.

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