Kampfmittelräumdienst besucht Apotheke

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Berlin - Ein unbekannter Gegenstand sorgte am Dienstagabend im Kreis Rendsburg-Eckernförde für Aufruhe: Vor der Brunnen-Apotheke in Nortorf wurde ein vermeintlicher Koffer abgestellt, der den Kampfmittelräumdienst und eine Absperrung des Zentrums bescherte.

In anderen Medien war von einer Bombendrohung die Rede, die relativierte aber Inhaber Volkhard Wagner: Als eine Mitarbeiterin der Apotheke in der Kirchhoffsallee kurz vor Dienstschluss den Plakataufsteller von draußen reinholen wollte, ist ihr der Gegenstand direkt vor der Eingangstür der Apotheke aufgefallen. Sie informierte daraufhin den diensthabenden Apotheker, welcher sich nach Rücksprache mit Apotheker Wagner an die örtliche Polizei wandte.

Nach Eintreffen der Beamten und anhaltender Skepsis wurde der Kampfmittelräumdienst an den Einsatzort bestellt. Im Zusammenhang mit einer großräumigen Absperrung des Ortszentrums und Evakuierung der umliegenden Gebäude wurde der Gegenstand inspiziert.

Nach kurzer Zeit gaben die Spezialisten aber Entwarnung: Das verdächtige Objekt war ungefährlich und enthielt keinerlei Sprengkörper oder ähnliche gefährliche Bestandteile. Ein Pressesprecher der Neumünsteraner Polizei teilte mit, dass es sich bei dem verdächtigen Gegenstand um ein gewöhnliches Baustellenradio handelte. Warum dieses dort abgestellt wurde und ob es sich dabei gegebenenfalls um den Tatbestand eines Diebstahls handele, werde derzeit noch geprüft. Auch die Polizei stellte klar, dass es sich zu keinem Zeitpunkt um eine Bombendrohung handelte.

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