ARD-Doku zu Homöopathie: „Die Macht der Kügelchen“

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Berlin - Am Montagabend zeigt das öffentlich-rechtliche Fernsehen gleich zwei Dokumentationen, die vor allem für Apothekenmitarbeiter interessant sein könnten: Der SWR strahlt einen Bericht über das Apothekerdasein bei der Bundeswehr aus. Später dreht sich im Ersten alles um die Homöopathie.

Ab 18.45 Uhr heißt im SWR „Mensch Leute – Apothekerin in Uniform“. In diesem Fall geht es um Alexa Schnölzer – eine Apothekerin, die den Weg vom Familienbetrieb in die Bundeswehr auf sich nimmt und somit den Kittel gegen den Kampfanzug eintauscht. Begleitet wurde die Offiziersanwärterin und Stabsapothekerin seit Beginn ihrer Ausbildung bei der Bundeswehr von einem Fernsehteam des SWR.

Über Online-Anzeigen und Zeitungsannoncen stieß sie auf diese Möglichkeit bei der Bundeswehr: Gesucht wurden Sanitätsoffiziere der Reserve. „Die Bundeswehr bot mir die Chance, in der klinischen Pharmazie zu arbeiten – und das hat mich schon immer interessiert“, so Schnölzer. Ihren Vater musste sie nicht lange um eine Freistellung bitten: Er ist selbst Reserveoffizier der Bundeswehr, ebenfalls im Dienstgrad eines Stabsapothekers. Mit dem Beitrag will die Bundeswehr ganz gezielt auf die vielfältigen Möglichkeiten hinweisen, die sie als Arbeitgeber zu bieten hat. Angesetzt waren insgesamt acht Drehtage an verschiedenen Orten, um den Reservistenberuf bestmöglich abzubilden.

Später um 22.45 Uhr dreht sich im Ersten alles um „Homöoptahie­ – Die Macht der Kügelchen“. Wie in anderen vorherigen Beiträgen zu dem Thema befassen sich die Protangonisten der Dokumentation mit dem Für und Wider der Zuckerkügelchen. Auch Patienten, die Erkrankungen wie Depressionen mit Homöopathie in den Griff bekommen haben, kommen im Beitrag zu Wort.

Im Beitrag wird der Zulassungsprozess von herkömmlichen Arzneimitteln durch das Bundesinstutut für Arzneimittel und Medzinprodukte (BfArM) erläutert, mit dem Hintergrund, dass „bislang noch kein homöopathisches Arzneimittel durch das BfArM zugelassen wurde, bei dem sich der Antragsteller auf eine zum Beleg der Wirksamkeit geeignete Studie berufen hätte“. Auch Apothekerin Iris Hundertmark kommt in dem Beitrag zu Wort. Sie erklärte öffentlich, warum sie keine Homöopathika mehr abgibt.

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